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Automobilstandort 2035 – Meinungsführer*innen aus Politik und Wirtschaft blicken auf die Zukunft der deutschen Automobilindustrie
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"Das Mittelstandsforum für Zulieferer hat gezeigt, die Lage ist herausfordernd und für viele auch ernst"
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E-Fuels: Theoretisch top
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Dr. Marcus Ewig, Geschäftsführender Direktor Rhenus Automotive SE & Chairman Rhenus
Rhenus Automotive zu Potenzialen und Herausforderungen bei Batterien für Elektroautos
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Mit Smart Mobility in die Zukunft

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, digital, autonom und multimodal – zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Fahrzeuge werden zu Internet-Devices und moderne IT-Infrastrukturen übertragen Daten ausfallsicher in Echtzeit. So ergeben sich zahlreiche neue Dienste und Assistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren.

Der grenzenlose Wechsel von Personen und Gütern zwischen Verkehrssystemen steigert die Mobilität. Moderne Managementsysteme optimieren die Ausnutzung der Verkehrswege und tragen zur sauberen Umwelt durch schonenden Umgang mit Ressourcen bei.

Wer die Mobilität auf diesen Weg bringen und voranbringen will, hat viele Möglichkeiten im Zeichen von Automotive 4.0. Aber auch viele Hürden zu meistern. Denn Deutschland und auch der internationale Markt sind kein Technologie-Highway ohne Speedlimit.

Innovationen müssen Sicherheitsstandards folgen, damit sie auf die Straße kommen. Komponenten und Systeme müssen genormt sein, damit sie allen nutzen können. Infrastrukturen müssen geschaffen und gesetzliche Rahmenbedingungen erfüllt werden. Und so leiten wir die AG 6 Normung in der Nationalen Plattform „Zukunft der Mobilität“.

Freie Fahrt für das Connected Car: Der VDE engagiert sich für E-Mobility, C2X-Kommunikation und Autonomes Fahren: zum Beispiel in 5G-Initiativen und -Labs sowie in Projekten mit Bundesministerien. Mit dem Verbraucherportal Backbone erklärt der VDE, worauf es ankommt, um das Energiesystem auf erneuerbare Energien umzustellen und welche Rolle E-Autos dabei spielen.

Unser Portfolio umfasst sowohl die Produktsicherheit (Safety) als auch die Informationssicherheit (Security). In den Testing Labs des VDE Instituts prüfen wir die gesamte Infrastruktur der Elektromobilität, damit die Mobilität der Zukunft rundum sicher ist: von den Komponenten über Li-Ionen-Batterien bis zum Gesamtfahrzeug sowie E-Ladesäulen. Und unsere Prime Labs in Singapur und im Silicon Valley fokussieren auf auf neue Energiespeicher. Mit unseren Qualitätszeichen stärken Sie das Vertrauen in Ihr Produkt, bei Partnern und Endverbrauchern.

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VDE Mobility Interviews

Dr. Gerrit Marx (l.) im Interview mit Dr. Ralf Petri (r.)

Dr. Gerrit Marx (l.) im Interview mit Dr. Ralf Petri (r.)

| foto.text/Richard Kienberger
25.01.2024

Die Mobilitätsbranche befindet sich im Umbruch: Neue Player und neue Konzepte drängen auf den Markt und auch die Digitalisierung sorgt für neue Impulse. Dr. Ralf Petri, Geschäftsbereichsleiter Mobility beim VDE, beleuchtet mit namhaften Vertretern aus dem Mobilitätssektor Chancen und Herausforderungen für die Branche.

Zu den Interviews

Produkte und Services des VDE zu Mobility

Schwerpunkte des VDE im Bereich Mobility

Modernes Konzept der Lithium-Ionen-Batterietechnologie

Sicherheit und Qualität kompetent bewerten: Das neue VDE Kompendium Li-Ionen-Batterien

Für die zweite Auflage des stark nachgefragten VDE Kompendiums Li-Ionen-Batterien haben die Expertinnen und Experten von VDE Renewables, VDE DKE und VDE die wichtigsten technischen und systemischen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien beleuchtet.

Modernes Konzept der Lithium-Ionen-Batterietechnologie

Für die zweite Auflage des stark nachgefragten VDE Kompendiums Li-Ionen-Batterien haben die Expertinnen und Experten von VDE Renewables, VDE DKE und VDE die wichtigsten technischen und systemischen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien beleuchtet.

Dazu zählen generelle Informationen zur Funktionsweise, zu Materialien und gängigen Zelltypen ebenso wie die Beschreibung von Modulen und Systemen. Ein Überblick über gesetzliche Regelungen und wichtige Normen ist nach Anwendungsgebieten gegliedert, wobei diese von tragbaren Geräten und stationären Systemen unter anderem für industrielle Anwendungen bis hin zu E-Fahrzeugen und E-Leichtfahrzeugen reichen.

  • Li-Ion-Technologie wächst rasant – bis 2028 sollen 66 Gigafactories mit einer Produktionskapazität von über 2.000 GWh laufen 
  • Europäische Produktion soll bis dahin Anteil von 16,8 Prozent weltweit erreichen 
  • Das neue VDE Kompendium bietet Herstellern und Entwicklern umfassende Informationen rund um Lithium-Ionen-Batterien
Elektroauto mit Solarzapfsäule und Windrädern

Elektromobilität

In einer zunehmend digital vernetzten Umwelt nimmt die Elektromobilität mit ihren Fahrzeugen, ihrer Ladeinfrastruktur und dem autonomen Fahren in Zukunft eine noch wichtigere Rolle ein. Neben Elektroautos sowie Gewerbe- und Nutz-Fahrzeugen finden Pedelecs und E-Bikes immer mehr Fans. Dabei stellen sowohl die System selbst als auch die Schnittstellen zwischen E-Fahrzeugen und Ladestationen besondere Herausforderungen an Sicherheit und Interoperabilität.

Elektroauto mit Solarzapfsäule und Windrädern

In einer zunehmend digital vernetzten Umwelt nimmt die Elektromobilität mit ihren Fahrzeugen, ihrer Ladeinfrastruktur und dem autonomen Fahren in Zukunft eine noch wichtigere Rolle ein. Neben Elektroautos sowie Gewerbe- und Nutz-Fahrzeugen finden Pedelecs und E-Bikes immer mehr Fans. Dabei stellen sowohl die System selbst als auch die Schnittstellen zwischen E-Fahrzeugen und Ladestationen besondere Herausforderungen an Sicherheit und Interoperabilität.

Deshalb bietet das VDE Institut als Partner und „Notified Body" für Hersteller, Importeure, Retailer, Energieversorger, Behörden und Verbraucher unter anderem folgende Services:

  • Prüfung der HV-Sicherheit von Fahrzeugen: als Technischer Dienst des Kraftfahrt-Bundesamts/KBA)
  • Prüfung von Fahrzeug-Komponenten und Baugruppen
  • Prüfung der Ladeinfrastruktur: multifunktionale Schnell-Ladestationen mit zusätzlichen Umweltsensoren und Ausführungen als Straßenleuchte)

Die DKE entwickelt Normen und Standards und setzt diese international um. Dadurch unterstützen wir die Innovationstätigkeit von Unternehmen und sichern Investitionen. Im Bereich der Elektromobilität kümmern sich die Normungsexperten unter anderem um:

  • die Elektrische Ausrüstungen für Bahnen
  • elektrische Ausrüstung von Flurförderzeugen
  • Elektrostraßenfahrzeuge
  • Elektronische Navigationsinstrumente.

Bei VDE FNN gestalten alle Beteiligten – von Netzbetreibern über Hersteller von Ladeinfrastruktur, Fahrzeugen und Messtechnik bis hin zu Zertifizierern und Wissenschaftlern – gemeinsam die Regeln, um die neue Mobilität erfolgreich ins Stromnetz zu integrieren. Dabei agieren sie vorausschauend, um spätere teure Korrekturen zu vermeiden. Im Mittelpunkt stehen:

  • Anschlussregeln für Elektromobilität
  • Anforderungen an die Ladeinfrastruktur
  • Steuerung von Ladevorgängen.

Zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beschäftigen sich zudem verschiedene Projekte mit dem Thema Elektromobilität:

Die Einbindung von öffentlichen und privaten Elektrofahrzeugen und deren Ladeinfrastruktur in die elektrischen Energiesysteme ist eine der zentralen Herausforderungen der Elektromobilität. Die Energietechnische Fachgesellschaft im VDE (VDE ETG) erarbeitet deshalb in ihren Gremien und Task Forces umsetzbare Lösungen, vergleicht und bewertet diese und bietet so ausgewogene, technisch fundierte Entscheidungsgrundlagen.

Bahngleise in der Dämmerung

Bahnsysteme

Bei Bahnsysteme ist die Elektromobilität – verglichen mit anderen Mobilitätssegmenten – schon heute stark ausgeprägt. Im VDE beschäftigen sich sowohl Experten in der Normung als auch Ingenieure in der Prüfung und Zertifizierung mit dem Thema Bahnsystem. Das können wir für Sie tun:

Bahngleise in der Dämmerung

Bei Bahnsysteme ist die Elektromobilität – verglichen mit anderen Mobilitätssegmenten – schon heute stark ausgeprägt. Im VDE beschäftigen sich sowohl Experten in der Normung als auch Ingenieure in der Prüfung und Zertifizierung mit dem Thema Bahnsystem. Das können wir für Sie tun:

Das VDE Institut bietet Services für Rad-Schiene-Bremssysteme, Türschließsysteme, Bordnetzstrukturen und weitere Bordkomponenten ebenso wie für für die Bahn-Infrastruktur, das Streckennetz und weitere Komponenten an Bahnhöfen.

Im Bereich der Normung arbeiten die Normungsexperten der DKE an Richtlinien und Bestimmungen von elektrischen und elektronischen Systemen, Geräten und zugehöriger Software für alle Bahnanwendungen. Das schließt Privatfahrzeuge ebenso ein wie öffentliche Transportmittel.

Der Schienenverkehr soll bis 2050 klimaneutral werden. Allerdings sind 40 Prozent des deutschen Schienennetzes – einem der dichtesten der Welt – noch nicht elektrifiziert. Etwa ein Drittel der gefahrenen Zugkilometer wird heute von Dieseltriebzügen erbracht.

Die Experten des VDE geben Antworten: Mit neutralen und unabhängigen Studien zu den technischen, systemischen und wirtschaftlichen Aspekten emissionsfreier Antriebe im Bahnbereich. Mit konkreten Fallbeispielen, klar definierten Entscheidungskriterien und individueller Beratung.

Der Fachbereich „Bahnen mit elektrischen Antrieben“ der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (VDE ETG) bietet Bahnbetreibern, der Bahnindustrie sowie Universitäten und Hochschulen eine Plattform für den technisch-wissenschaftlichen Austausch zu Wechselstrom-Vollbahnen, Gleichstrom-Stadtbahnen sowie Trolleybussen.

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Intermodale Mobilität

„Intermodale Mobilität" gewinnt in der Öffentlichkeit und besonders in der ÖPNV-Branche zunehmend an Bedeutung. Intermodale Mobilität bedeutet, dass Reisende sich nicht mehr auf nur ein Verkehrsmittel festlegen, sondern je nach Reiseroute und anderen Kriterien ein geeignetes Verkehrsmittel aus dem Angebot wählen.

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„Intermodale Mobilität" gewinnt in der Öffentlichkeit und besonders in der ÖPNV-Branche zunehmend an Bedeutung. Intermodale Mobilität bedeutet, dass Reisende sich nicht mehr auf nur ein Verkehrsmittel festlegen, sondern je nach Reiseroute und anderen Kriterien ein geeignetes Verkehrsmittel aus dem Angebot wählen.

So wird der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad, der Weg zum Fußballspiel mit der Straßenbahn und der Wochenendausflug mit dem Carsharing-Fahrzeug zurückgelegt. Mobilitätsdienstleister stehen vor der Herausforderung, ihre Angebote sinnvoll zu verknüpfen.

Besondere Bedeutung bei intermodalen Verkehrsangeboten haben Schnittstellen zu Bezahlsystemen und deren Interoperabilität. Hierzu gehören das korrekte Abrechnen über Smart Metering sowie die Überprüfung der Daten- und Cyber-Sicherheit.

Warum befasst sich der VDE mit dem Thema?

Zur Optimierung der gesamten Infrastruktur sind übergreifende Protokoll- und Funkstandards, Datenbanken sowie Betankungs- beziehungsweise Ladeanschlüsse essenziell. In diesem Rahmen gilt es, nach einer Festlegung dieser Schnittstellen bereits vorhandene Normen zu untersuchen und entsprechende Passagen anzupassen oder gegebenenfalls hinzuzufügen. 

Die ersten „Bausteine“ für unsere künftige Mobilität müssen mit Bedacht gelegt werden. Aktuell zeichnen sich diverse Trends ab, die von vielen Unternehmen, Start-ups, Städten et cetera verfolgt werden. Um eine komplexe, unübersichtliche Mobilität zu verhindern, gilt es, vorausschauend einzugreifen und diese Trends genauso wie vielversprechende Technologien und Innovationen sinnvoll einzubinden. Normen und Standards helfen dabei.

Weitere Informationen zu intermodaler Mobilität finden sich im Faktencheck Intermodale Mobilität (PDF).

VDE E-Mobility Conference 2024

VDE-Illustration zum Thema Mobilität
VDE
07.03.2023 Aachen, Germany

Im Rahmen der Elektromobilitätskonferenz diskutieren Branchenexpert*innen über Chancen und Herausforderungen der Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Stromnetze und wagen einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

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