SMG zur Steuerung bidirektionaler Energieflüsse

SMG zur Steuerung bidirektionaler Energieflüsse

| VDE|FNN
25.07.2019 Kurzinformation 310 0

Faktencheck - Bidirektionale Energieflüsse

Bidirektionale Energieflüsse ermöglichen es, die durchschnittlich langen Standzeiten von Elektrofahrzeugen sinnvoll zur Laststeuerung zu nutzen. Unser Faktencheck beinhaltet unter anderem grundlegende Definitionen sowie bereits vorhandene Regelungen und erläutert die Rolle des VDE in diesem Bereich. Einen Auszug daraus stellen wir im Folgenden vor. Den kompletten Faktencheck finden Sie im Anhang.

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Dr. Ralf Petri
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Was bedeutet „bidirektionaler Energiefluss“?

Klingt komisch, macht aber Sinn: der bidirektionale Energiefluss von Elektrofahrzeugen. Doch was hat es damit auf sich? Das Laden – in eine Richtung – ist ganz normal für den Elektroautofahrer. Der Strom fließt aus dem Stromnetz über die Ladesäule ins Elektroauto. Bidirektionales Laden – also in zwei Richtungen – ist Teil der nahen Zukunft. Hier kann der Strom auch kontrolliert aus der Fahrzeugbatterie wieder zurück über die Ladesäule ins Stromnetz oder eigene Haus fließen, wenn er benötigt wird. Klar ist, dass das alles geregelt sein muss, denn durch intelligentes Lastmanagement ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, flexibel Strom bereitzustellen – sowohl für die Waschmaschine am Abend als auch für das Stromnetz in bestimmten Situationen.

Warum befasst sich der VDE mit dem Thema?

Hinsichtlich des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung in Städten kommt dem elektrischen Fahren eine Schlüsselrolle zu. Die Einbindung öffentlicher sowie privater Elektrofahrzeuge und deren Ladeinfrastruktur in Energiesysteme stellt jedoch nicht nur heute, sondern insbesondere auch in den nächsten Jahren eine große Herausforderung für unsere Stromnetze dar. Dies muss sorgfältig sowie frühzeitig geplant werden. Der VDE vereint dafür Wissenschaft, Normung, Regelsetzung sowie Produktprüfung unter einem Dach.

Die im konkreten Fall erarbeiteten Normen, Regeln und Standards im Mobilitätsbereich gewährleisten nicht nur Sicherheit und Qualität, sondern fördern damit auch das Vertrauen der Anwender, wodurch Investitionssicherheit geschaffen sowie die Wirtschaftlichkeit unterstützt wird. Alle Beteiligten – von Netzbetreibern über Fahrzeug-, Ladinfrastruktur- sowie Messtechnikherstellern bis hin zu Zertifizierern und auch Wissenschaftlern – gestalten gemeinsam die notwendigen Grundlagen zur erfolgreichen Integration der neuen Mobilität in das Stromnetz. Im VDE werden hierzu in verschiedenen Komitees beziehungsweise Arbeitskreisen und Projektgruppen  umsetzbare Lösungen erarbeitet und ausgewogene, technisch fundierte Leitfäden bereitgestellt. Um spätere teure Anpassungen zu vermeiden, wird immer vorausschauend gehandelt. Für einen weltweiten, erfolgreichen Markthochlauf sind Normen, Regeln und Standards unerlässlich.

Weitere Informationen zu bidirektionalen Energieflüssen, unter anderem zu Definitionen und Regelungen finden Sie im Faktencheck (PDF).

Hauptautoren des Faktenchecks Bidirektionale Energieflüsse

Interessiert an Mobility und Elektromobilität?

Person, die ein neues elektrisches Fahrzeug von innen antreibt
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Wer die Mobilität der Zukunft auf den Weg bringen und voranbringen will, hat viele Möglichkeiten im Zeichen von Automotive 4.0 – aber auch viele Hürden zu meistern. Denn Deutschland und internationale Märkte sind keine Technologie-Highways ohne Speedlimit. Der VDE engagiert sich deshalb für E-Mobility, C2X-Kommunikation und Autonomes Fahren.

Weitere Inhalte zum Thema Mobilität finden Sie auf unserer Themenseite Mobility.

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