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Preise und Ehrungen

Der Ausschuss Elektroingenieurinnen fördert wissenschaftliches Engagement. Mit dem Wilhelmy-Preis für junge Ingeneurinnen haben der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung sich in einer Kooperationsvereinbarung darauf verständigt, gemeinsam herausragende Dissertationen der Elektrotechnik und Informationstechnik auszuzeichnen.

Der Preis wird jedes Jahr an bis zu drei junge Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik verliehen. Die Auszeichnung ist mit je 3.000 Euro dotiert und soll junge Forscherinnen zu einer wissenschaftlichen Laufbahn motivieren.

Mit dem neuen Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen wollen der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung  junge Talente fördern, um den Fachkräftebedarf Deutschlands als Technikstandort langfristig zu sichern. Laut VDE-Trendreport 2015, einer Umfrage unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen, basiert der technologische Vorsprung Deutschlands neben einem innovativen Mittelstand vor allem auf dem hohen Ausbildungsniveau und Systemdenken der Ingenieure sowie der guten Vernetzung von Unternehmen und Hochschulen. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage an gut ausgebildeten Elektroingenieurinnen und -ingenieuren in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird.

Über die Dr. Wilhelmy-Stiftung

Die Dr. Wilhelmy-Stiftung ist eine in Berlin begründete rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2007 von Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy ins Leben gerufen wurde. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Der 1940 in Kiel geborene Stifter Wilhelmy studierte Elektrotechnik mit abschließender Promotion an der TU Stuttgart. Er kam 1972 nach Berlin und übernahm Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2006 war er Vorstand und Mitgesellschafter der Hübner Elektromaschinen AG, heute Baumer Hübner GmbH.

Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem Dr. Wilhelmy-VDE-Preis sind ein sehr guter Promotionsabschluss und eine hohe Bedeutung der Dissertation für die Wissenschaft und den Elektrotechnik-Standort Deutschland. Berücksichtigt werden ausschließlich Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum. Die Preisverleihung findet einmal jährlich im Rahmen einer repräsentativen VDE-Veranstaltung statt – die Auswahl der Preisträgerinnen erfolgt durch eine hochkarätige Jury des VDE.

Der Preis ist dabei nur eine von vielen Aktivitäten, mit denen sich der VDE für die Förderung junger Nachwuchswissenschaftlerinnen einsetzt: So bietet der VDE gemeinsam mit Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen jungen Elektro- und Informationstechnik-Studentinnen sowie jungen Berufseinsteigerinnen eine Plattform an, die sie in ihrer beruflichen Einstiegsphase unterstützt. Das Projekt „MINT-Studentinnen“ wird vom BMBF im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen -„Komm, mach MINT.“ gefördert. Ziel der bundesweiten Initiative ist es, Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe zu begeistern.

Preisaufruf 2019

Wilhelmy Preis Bild 2019

Deadline 31. März 2019

Wilhelmy Preis Bild 2019

Doktorandinnen der Elektrotechnik aufgepasst, es winken 3.000 Euro!

Alle Elektroingenieurinnen, die 2018 ihre Dissertation mit Bestnoten abschließen und dabei nicht älter als 35 Jahre sind, sollten sich jetzt unbedingt für den mit 3.000 Euro dotierten Dr. Wilhelmy-VDE-Preis bewerben.
Die Chancen stehen gut: Pro Jahr wird der Preis an bis zu drei Ingenieurinnen verliehen. Neben einem herausragenden Promotionsabschluss muss die Doktorandin ihre Dissertation im deutschsprachigen Raum verfasst haben. Der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung haben den Preis 2014 ins Leben gerufen, um junge Nachwuchswissenschaftlerinnen der Elektro- und Informationstechnik zu fördern. Die Dr. Wilhelmy-Stiftung stellt für das Programm pro Jahr eine Fördersumme von bis zu 9.000 Euro für maximal drei Preisträgerinnen zur Verfügung. Für die Durchführung des Programms ist der VDE verantwortlich. Bewerberinnen können ihre Dissertation bis zum 31. März 2019 beim Ausschuss Elektroingenieurinnen im VDE einreichen: www.vde.com/ingenieurinnen

Über die Dr. Wilhelmy-Stiftung

Die Dr. Wilhelmy-Stiftung ist eine in Berlin begründete rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2007 von Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy ins Leben gerufen wurde. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Der 1940 in Kiel geborene Stifter Wilhelmy studierte Elektrotechnik mit abschließender Promotion an der TU Stuttgart. Er kam 1972 nach Berlin und übernahm Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2006 war er Vorstand und Mitgesellschafter der Hübner Elektromaschinen AG, heute Baumer Hübner GmbH.

Zur Pressemitteilung und Flyer
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Preisaufruf 2018

Wilhelmy-Preis-Aufruf

Deadline war 31. März 2018

Wilhelmy-Preis-Aufruf

Der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung haben den Preis 2014 ins Leben gerufen, um junge Nachwuchswissenschaftlerinnen der Elektro- und Informationstechnik zu fördern. Die Dr. Wilhelmy-Stiftung stellt für das Programm pro Jahr eine Fördersumme von bis zu 9.000 Euro für maximal drei Preisträgerinnen zur Verfügung. Für die Durchführung des Programms ist der VDE verantwortlich. Bewerberinnen konnten ihre Dissertation bis zum 31. März 2018 beim Ausschuss Elektroingenieurinnen im VDE einreichen: www.vde.com/ingenieurinnen.

Über die Dr. Wilhelmy-Stiftung:

Die Dr. Wilhelmy-Stiftung ist eine in Berlin begründete rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2007 von Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy ins Leben gerufen wurde. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Der 1940 in Kiel geborene Stifter Wilhelmy studierte Elektrotechnik mit abschließender Promotion an der TU Stuttgart. Er kam 1972 nach Berlin und übernahm Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2006 war er Vorstand und Mitgesellschafter der Hübner Elektromaschinen AG, heute Baumer Hübner GmbH.

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Preisträgerinnnen

Dr. Wilhelmy-VDE-Preis 2017

Dr. Wilhelmy-VDE-Preis 2017 an Dr.-Ing. Theresa Noll aus Essen verliehen

Dr. Wilhelmy-VDE-Preis 2017

Der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung haben Dr.-Ing. Theresa Noll mit dem mit 3.000 Euro dotierten Dr. Wilhelmy-VDE-Preis für herausragende Dissertationen ausgezeichnet. In ihrer Dissertation „Frequenzstützung durch den Einbezug von Anlagen aus dem Verteilnetz” beschäftigt sie sich mit aktuellen Fragen der Energiewende, insbesondere mit der komplexen Problematik aus dem Bereich der Systemstabilität. Die Arbeit von Theresa Noll setzt an der Fragestellung an, welchen Beitrag Erneuerbare Energien zur Stabilität der Stromversorgung leisten können. Das Wirkleistungsungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch im elektrischen Energiesystem wird in der Änderung der Frequenz sichtbar. Sinkt diese durch einen plötzlich auftretenden Kraftwerksausfall muss die Frequenz durch geeignete Mechanismen stabilisiert werden, damit Erzeugung und Verbrauch wieder im Gleichgewicht sind. Im deutschen Stromnetz sind Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen), die über Umrichter mit dem Verteilnetz gekoppelt sind, derzeit nicht verpflichtet einen Beitrag zu leisten, wenn die Frequenz sinkt. Ziel der Arbeit von Theresa Noll ist es, vorhandene EE-Anlagen in neue Regelungskonzepte einzubinden, damit auch sie bei sinkender Frequenz einen Beitrag zur Frequenzstützung leisten können.

Außerdem entwickelte die Preisträgerin ein Konzept, das den Wirkleistungsfluss an der Schnittstelle zwischen Übertragungs- und Verteilnetz durch EE-Anlagen regeln soll. Die Konzepte sind ein Bestandteil der internationalen Patentanmeldung und Absichtserklärung zur Erteilung für ein „System und Verfahren zur Regelung der Frequenz- und/oder Spannungshaltung aus dem Verteilnetz“. Die Jury bewertete das Thema der Arbeit als hochaktuell, da die Ergebnisse einen sehr wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit bei steigendem Anteil an dezentralen Erzeugungsanlagen im Zuge der Energiewende liefern.

Theresa Noll studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Europäisches Energie-Management an der TU Dortmund und war dort von 2010 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft, das von  Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz geleitet wird. Ihre bisherigen Projekterfahrungen liegen im Bereich der Integration fluktuierender Einspeisungen in Stromnetze, der Modellierung und Bewertung von elektrischen Verteilnetzen und der zukünftigen Erbringung von Systemdienstleistungen. Im Rahmen dessen leistete sie einen entscheidenden Beitrag bei der dena-Studie Systemdienstleistungen 2030 und der dena-Studie Momentanreserve 2030. Seit September ist sie als Referentin bei innogy SE in Essen in der Sparte Netz & Infrastruktur tätig und verantwortlich für das Thema Systemanalysen.

Den Elektrotechnik-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen haben der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung 2014 ins Leben gerufen. Neben einem herausragenden Promotionsabschluss muss die Dissertation eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft oder den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Der Preis wird ausschließlich an Elektroingenieurinnen vergeben, die das 35. Lebensjahr bei Abgabe ihrer Dissertation nicht überschritten haben. Die Dr. Wilhelmy-Stiftung stellt für das Programm eine Fördersumme von jährlich bis zu 9.000 Euro zur Verfügung. Bis zu drei Preise werden pro Jahr vergeben. Für die Durchführung des Programms ist der VDE verantwortlich.

Preisverleihung des Dr. Wilhelmy-VDE-Preises 2016

Dr. Wilhelmy-VDE-Preis 2016 an Dr.-Ing. Anne-Katrin Marten aus Berlin verliehen

Preisverleihung des Dr. Wilhelmy-VDE-Preises 2016

Der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung haben Dr.-Ing. Anne-Katrin Marten mit dem mit 3.000 Euro dotierten Dr. Wilhelmy-VDE-Preis für herausragende Dissertationen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des diesjährigen VDE-Hauptstadtforums statt.

In ihrer Dissertation „Operation of meshed high voltage direct current (HVDC) overlay grids – From operational planning to real time operation” beschäftigt sie sich mit aktuellen Fragen der Energiewende. Um den wachsenden Herausforderungen an Transportnetze begegnen zu können, sind völlig neue Betriebsführungsmethoden und Technologien notwendig.

Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ist eine Lösungsoption, die laut Netzentwicklungsplan eine entscheidende Rolle für die Zukunft spielt. Anne-Katrin Marten entwirft in ihrer Dissertation Betriebsführungsmethoden zum Betrieb eines HGÜ-Netzes, das in ein bestehendes Drehstromverbundnetz integriert ist. Dabei legt sie Wert darauf, dass die Methoden bereits für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen anwendbar sind und trägt damit dem typischen Entstehungsprozess von Energiesystemen Rechnung. Die Methoden reichen von der Wahrung des Energiegleichgewichts über den Echtzeitbetrieb im gemischten HGÜ-Drehstromnetzbetrieb bis hin zur Einsatzplanung der HGÜ-Umrichter.

Die Preisträgerin hat einen Bachelor im dualen Studiengang der Elektro- und Informationstechnik und an der Technische Universität Ilmenau den wissenschaftsorientierten Masterstudiengang Electrical Power and Control Engineering mit Auszeichnung abgeschlossen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Elektrische Energieversorgung der TU Ilmenau stellte sie ihre Dissertation mit dem Prädikat „summa cum laude“ fertig. Sie publizierte zahlreiche nationale und internationale wissenschaftliche Papers. Seit August 2016 arbeitet sie beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH in der Abteilung Konzepte und Systemstrategie in der Systemführung.

Den Elektrotechnik-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen haben der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung 2014 ins Leben gerufen. Neben einem herausragenden Promotionsabschluss muss die Dissertation eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft oder den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Der Preis wird ausschließlich an Elektroingenieurinnen vergeben, die das 35. Lebensjahr bei Abgabe ihrer Dissertation nicht überschritten haben. Die Dr. Wilhelmy-Stiftung stellt für das Programm eine Fördersumme von jährlich bis zu 9.000 Euro zur Verfügung. Bis zu drei Preise werden pro Jahr vergeben. Für die Durchführung des Programms ist der VDE verantwortlich.


Über die Dr. Wilhelmy-Stiftung:

Die Dr. Wilhelmy-Stiftung ist eine in Berlin begründete rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2007 von Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy ins Leben gerufen wurde. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Der 1940 in Kiel geborene Stifter Wilhelmy studierte Elektrotechnik mit abschließender Promotion an der TU Stuttgart. Er kam 1972 nach Berlin und übernahm Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2006 war er Vorstand und Mitgesellschafter der Hübner Elektromaschinen AG, heute Baumer Hübner GmbH.


Über den VDE:

Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. Die Themenschwerpunkte des Verbandes reichen von der Energiewende über Industrie 4.0, Smart Traffic und Smart Living bis hin zur IT-Sicherheit. Der VDE setzt sich insbesondere für die Forschungs- und Nachwuchsförderung sowie den Verbraucherschutz ein. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Hauptsitz des VDE ist Frankfurt am Main.
www.vde.com.

Birgit Schotsch

Dr. Wilhelmy-VDE-Preis 2015 an Dr.-Ing. Birgit Elke Schotsch aus München verliehen

Birgit Schotsch

Schnellere Übertragung von Videos und Live-Streams dank ratenloser Kanalcodierung

Der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung haben Dr.-Ing. Birgit Elke Schotsch mit dem mit 3.000 Euro dotierten Dr. Wilhelmy-VDE-Preis für herausragende Dissertationen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand gestern im Rahmen des VDE-Hauptstadtforums in Berlin statt. In ihrer Dissertation „Rateless Coding in the Finite Length Regime“ untersucht die Preisträgerin eine Art der Kanalcodierung, mit deren Hilfe sich Videos oder Dateien, auf die sehr viele Nutzer zugreifen, am effizientesten übertragen lassen.

Im Internet kommt es häufig zu Netzwerküberlastungen, sobald eine sehr große Anzahl an Personen ein Video aufruft. Häufig gehen dabei Daten verloren und es kommt zu Verzögerungen bei der Übertragung oder die Bildqualität leidet. Birgit Schotsch stellt die ratenlose Kanalcodierung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Kanalcodierung ist ein Verfahren der elektrischen Nachrichtentechnik, das durch Einfügen von Redundanz ermöglicht, Störungen bei der Übertragung zu beheben. Die Jury bewertete die Dissertation als herausragend mit außerordentlich hohem theoretischem Anspruch. Sie besticht durch ihre mathematisch rigorose wie kreative Behandlung der Thematik.

Die ratenlose Kanalcodierung, besser bekannt als Digital Fountain Coding, eignet sich vor allem für paketbasierte Übertragungsszenarien mit vielen Empfängern. Die vom Sender eingefügte Redundanz nutzt der Empfänger, um die ursprünglichen Daten bei Störungen zu rekonstruieren. Der Name leitet sich aus der Analogie zu einem Brunnen ab. Die Idee: Füllt man ein Glas mit Wasser, ist es nur von Bedeutung, dass genügend Wassertropfen im Glas landen und nicht welche. Entsprechend ist es nicht von Bedeutung, welche codierten Datenpakete empfangen und zur Rekonstruktion der übertragenen Daten verwendet werden, sondern nur, dass es genügend sind. Ein Fortschritt zu herkömmlichen Verfahren, bei denen unzählige Wiederholungsanforderungen verlorengegangener Datenpakete das Netz verstopfen.

Die Preisträgerin hat ihr Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der RWTH Aachen absolviert. Im Anschluss daran war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachrichtengeräte und Datenverarbeitung (IND) der RWTH Aachen tätig. Sowohl in der Forschung als auch in der Lehre lag ihr Fokus in der Kommunikationstechnik, insbesondere im Bereich der Kanalcodierung, Quellencodierung und Modulation. Im Juli 2014 promovierte sie, seit Februar 2015 arbeitet sie als Systemingenieurin bei Airbus DS GmbH in München im Bereich der Satellitennavigation.

Den Elektrotechnik-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen haben der VDE und die Dr. Wilhelmy-Stiftung 2014 ins Leben gerufen. Neben einem herausragenden Promotionsabschluss muss die Dissertation eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft oder den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Der Preis wird ausschließlich an Elektroingenieurinnen vergeben, die das 35. Lebensjahr bei Abgabe ihrer Dissertation nicht überschritten haben. Die Dr. Wilhelmy-Stiftung stellt für das Programm eine Fördersumme von jährlich bis zu 9.000 Euro zur Verfügung. Bis zu drei Preise werden pro Jahr vergeben. Für die Durchführung des Programms ist der VDE verantwortlich.

Über die Dr. Wilhelmy-Stiftung:
Die Dr. Wilhelmy-Stiftung ist eine in Berlin begründete rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2007 von Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy ins Leben gerufen wurde. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Der 1940 in Kiel geborene Stifter Wilhelmy studierte Elektrotechnik mit abschließender Promotion an der TU Stuttgart. Er kam 1972 nach Berlin und übernahm Führungspositionen bei mittelständischen Unternehmen. Von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2006 war er Vorstand und Mitgesellschafter der Hübner Elektromaschinen AG, heute Baumer Hübner GmbH.

Über den VDE:
Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 6.000 Young Professionals) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung in den Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikrotechnik sowie Automation. Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.

Das Bild zeigt die Preisträgerin mit dem Stifter Dr.-Ing. Lothar Wilhelmy (Mitte) und dem Vorsitzenden der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kays.