"Elektrochemische Energiespeicher und -wandler" gehörten schon immer zum Themengebiet des Fachbereichs 1 "Zentrale und dezentrale Erzeugung elektrischer Energie". Bis zum Jahr 2000 gab es dazu den damaligen Fachausschuss FA 1.5, übrigens der einzige Fachausschuss neben neun Fachbereichen. Der zunehmenden Forschung im Bereich der Brennstoffzelle trug die ETG Rechnung, indem sich der Fachausschuss im Jahr 2000 unter Prof. Hartkopf, damals TU Darmstadt, einen neuen Namen gab: Fachausschuss 1.5 "Brennstoffzellen" (heute V1.1). Seitdem wird die Entwicklung der stationären und mobilen Brennstoffzellen thematisch begleitet. Neben der Entwicklung der Brennstoffzelle werden natürlich auch andere zukunftsweisende KWK-Technologien mit in die Betrachtungen einbezogen.
Schon bei den ersten Treffen kristallisierte sich die Netzintegration stationärer Brennstoffzellen als ein Thema kontroverser und engagierter Diskussionen heraus. Es stellte sich die Frage, wie die von den Brennstoffzellen-Herstellern angestrebten großen Stückzahlen in Privathaushalten in das Verteilungsnetz ohne nennenswerte Auswirkungen integriert werden könnten. Die Klärung dieser Fragen übernahm ein ad hoc eingesetzter Arbeitskreis, der seit 2002 als Fachausschuss V1.2 "Netzanschluss und dezentrale Strukturen" bezeichnet wurde.
In der Praxis haben die Fachausschüsse V1.1 und V1.2 fast immer zusammen getagt und die meisten Arbeiten gemeinsam durchgeführt. Im Zuge einer Zusammenlegung erwies es sich als sinnvoll, mit dem VDI Fachausschuss Wasserstoff enger zusammenarbeiten. Aus dieser Kooperation wurde später der heutige VDI-VDE-Gemeinschaftsfachausschuss Wasserstoff und Brennstoffzellen.