Isolatorenmuseum_Bild 1
2015 Norbert Gilson
25.02.2020

Isolatorenmuseum

Haaggasse, 97816 Lohr a. Main

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VDE Ausschuss Geschichte der Elektrotechnik

Beschreibung


Ein ganz besonderes Museum ist in einer ausgedienten Transformatorenstation in Lohr a. Main untergebracht: das Isolatorenmuseum. Es ist den weitgehend unspektakulären, jedoch für den Umgang mit elektrischem Strom unentbehrlichen Bauteilen gewidmet, von denen der Privatsammler Lothar Vormwald mehr als 6.000 verschiedene Exemplare zusammengetragen hat.


Auf zwei Etagen der ehemaligen Transformatorenstation mit einer Grundfläche von 2,5 mal 2,5 Metern werden rund 600 Isolatoren aus mehr als 40 Ländern gezeigt. Überwiegend handelt es sich um Porzellan- und Glasisolatoren, aber auch Exemplare aus verschiedenen Kunststoffarten und aus Gummi kann man in der Ausstellung finden.

Die meisten Stücke stammen aus den 1920er Jahren, als die Elektrizitätsversorgung expandierte und den Weg zur Großkrafterzeugung beschritt. Das Spektrum reicht vom Weidezaunisolator bis zu den mehr als 500 kg schweren Isolatoren für die 110-kV- bis 380-kV-Hochspannungsfreileitungen. Aber nicht nur die Starkstromtechnik ist vertreten, auch Isolatoren für die früheren Telegrafenfreileitungen lassen sich in der Ausstellung entdecken.

Informationen über die Öffnungszeiten und einen Videoclip des Bayerischen Rundfunks gibt es auf der Website des Museums.

Informationsstand: 28.03.2017
Schlagworte: Elektrizitätsübertragung / -verteilung; Isoliersysteme; Energy; Energie; Energienetze
Stichworte: Isolator; Porzellanisolator; Glasisolator; Kunststoffisolator; Gummiisolator; Weidezaunisolator; Hochspannungsisolator; Telegrafenfreileitung
 

Quelle(n)

  • Falk Ohorn / Peter Lengle [Red.], KulTourPfad Franken. Industriekultur. 200 Jahre Technik in Franken, Nürnberg 2008
  • Mario Kasper, Glas und Porzellan mal anders. Ein Besuch im Isolatorenmuseum in Lohr am Main; in: Das Archiv. Magazin für Kommunikationsgeschichte 4/2015, S. 74-75


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