Wasserkraftwerk Hirschhorn_Bild 1
2012 Norbert Gilson
02.09.2020

Wasserkraftwerk Hirschhorn

Schönbrunner Straße, 69434 Hirschhorn (Neckar)

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VDE-Ausschuss Geschichte der Elektrotechnik

Das im Zuge der Neckarkanalisierung erbaute und 1933 fertig gestellte Wasserkraftwerk Hirschhorn gehört zu der großen Zahl von Wasserkraftwerken, die vorwiegend an den süddeutschen Flüssen (Donau, Lech, Iller, Inn, Main, Oberrhein oder Neckar) in den 1920er und 1930er Jahren errichtet wurden. Der architektonische Entwurf für das Kraftwerk stammt von Paul Bonatz. Die behutsame Gestaltung im Stil der Moderne zeigt die besondere Rücksichtnahme auf eine Anpassung des technischen Bauwerks an die Landschaft des romantischen Neckartals.

Beschreibung


erbaut: 1931-33
Architekt: Paul Bonatz

Das im Zuge der Neckarkanalisierung von der Neckar AG erbaute Kraftwerk Hirschhorn liegt an der gleichnamigen Staustufe. Im Unterschied zu den übrigen Staustufen wurde das Kraftwerk hier in Verbindung mit den Schleusenkammern auf der Oberwasserseite errichtet. Das Kraftwerk ist mit zwei Kaplan-Turbinen ausgerüstet. Seit einer Modernisierung 1992 verfügt es über eine Leistung von 5 MW.

Informationsstand: 15.05.2015
Schlagworte: Elektrizitätserzeugung; Laufwasserkraftwerke; Stromerzeugung; Energie; Energy
Stichworte: Kaplan-Turbine; Paul Bonatz; Kraftwerk Hirschhorn; Neckar AG; Neckarkanalisierung
 

Quelle(n)

  • Volker Rödel, Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland. Bd. 1. Alte Länder, Stuttgart 1992
  • Fernanda De Maio, wasserwerke. Paul Bonatz: die Neckarstaustufen, Stuttgart 1999
  • EnBW Kraftwerke AG (Hrsg.), Die Wasserkraft am schiffbaren Neckar, Stuttgart [PDF-Datei, Download am 11.04.2014]

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