Prof. Martin Hoffmann

Prof. Martin Hoffmann

| A. Wirsig / RUB
12.01.2026 Pressemitteilung

Professor Martin Hoffmann ist neuer Vorstandsvorsitzender der VDE VDI GMM

Die Mitglieder der VDE/VDI Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (VDE VDI GMM) haben einen neuen Vorstand gewählt. Professor Martin Hoffmann von der Ruhr-Universität Bochum führt in den kommenden Jahren die Fachgesellschaft.

(Frankfurt am Main, 12.01.2026) Mit einem neuen Vorstand startet die VDE/VDI Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (VDE VDI GMM) ins Jahr 2026. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Prof. Martin Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende bleibt Prof. Amelie Hagelauer. „Wir bedanken uns bei den neuen und alten Vorstandsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand“, sagt Hoffmann. „Die Nachwuchsgewinnung und das Sichtbarmachen der Mikroelektronik in Gesellschaft und Politik bilden die zentralen Herausforderungen dieser Amtszeit.“

Prof. Dr. Martin Hoffmann ist seit 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Mikrosystemtechnik an der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte an der Universität Dortmund (heute: Technische Universität Dortmund) Elektrotechnik. Dort war er auch wissenschaftlicher Mitarbeiter und bis 2003 Oberingenieur am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik. Parallel promovierte er 1996 und habilitierte 2003. Nach Stationen in der Industrie wurde er 2006 Professor am Institut für Mikro- und Nanotechnologien an der Technischen Universität Ilmenau; von 2007 bis 2012 war er dessen Direktor. 2017 folgte der Wechsel nach Bochum, wo er das BMFTR-geförderte „Forschungslabor Mikroelektronik Bochum“ koordiniert. Hoffmann leitet den Fachausschuss 4.7 Mikro-Nano-Integration der GMM seit seiner Gründung 2007 und ist Mitglied im Steuerungskomitee des MikroSystemTechnik Kongresses. Mitglied des Vorstands der VDE VDI GMM ist er seit 2023.

Prof. Dr. Amelie Hagelauer

Prof. Dr. Amelie Hagelauer

| Andreas Heddergott / TUM

Die alte und neue stellvertretende Vorsitzende der GMM, Prof. Dr. Amelie Hagelauer, ist Institutsleiterin des Fraunhofer Instituts für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) und hat zeitgleich den Lehrstuhl für Mikro- und Nanosystemtechnik an der Technischen Universität München inne. Sie studierte Mechatronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte dort 2013 im Fachbereich Elektrotechnik. Am Lehrstuhl für Technische Elektronik leitete sie eine Gruppe mit 20 Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich integrierter Schaltungstechnik. Ab 2019 war sie Professorin an der Universität Bayreuth, bevor im Jahr 2021 der Ruf nach München erfolgte. Mitglied im GMM Vorstand ist sie seit 2023.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. Rainer Holmer (Dekan der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der OTH Regensburg), Dr. Simon Armbruster (Leiter des R&D-Bereichs „MEMS Sensor Technology Center“ im Geschäftsbereich „Mobility Electronics“ der Robert Bosch GmbH), Jörg Doblaski (Chief Technology Officer bei X-FAB) und Dr. Peter Kanschat (Fellow „Power System Integration and Packages“ der Division Green Industrial Power bei der Infineon Technologies AG), während Prof. Dr. Jens Anders (Leiter des Instituts für Intelligente Sensorik und Theoretische Elektrotechnik an der Universität Stuttgart) Mitglied des Vorstands bleibt.

Über die VDE/VDI Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (VDE VDI GMM) 

Die VDE/VDI Gesellschaft Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik (VDE VDI GMM) ist die umfassende Plattform in mikrotechnischen Anwendungsbereichen. Sie wird gemeinsam vom VDE und VDI getragen und steht für effektiven fachübergreifenden Wissenstransfer. Ihr Spektrum reicht von den Basistechnologien der Fertigung von Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik über Mechatronik bis hin zu Themen aus dem Gebiet der Elektromagnetischen Verträglichkeit. Die GMM steht für Zusammenarbeit und internationale Vernetzung im Dienst der Innovation. Sie integriert interdisziplinär Forschungsinstitute, Unternehmen und Hochschulen von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung und bietet ihren Mitgliedern alle Vorteile einer modernen Experten-Community. Mit ihrer Expertise nimmt die GMM Einfluss auf die Technologiepolitik und engagiert sich für nationale und europäische Forschungsprogramme. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Aus- und Weiterbildung sind weitere wichtige Ziele. Wesentlich in diesem Bereich ist die Durchführung des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Wettbewerbs COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications).

Mehr Informationen unter www.vde.com/gmm

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