(Frankfurt am Main, 1. Juni 2026) Die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) im VDE bekommt einen neuen Geschäftsführer: Dr. Stephan Finke übernimmt zum 1. Juni 2026 die Leitung der Normungsorganisation.
„Wir freuen uns sehr, Herrn Dr. Finke als Geschäftsführer der DKE gewonnen zu haben“, sagt Dr. Beate Mand, stellvertretende VDE Vorstandsvorsitzende. „Wir sind sicher, mit seinem Know-how aus Business und Normung sowie im Umgang mit komplexen Organisationen wird er mit dazu beitragen, die DKE als die Normungsorganisation im Bereich der Elektro-, Digital- und Informationstechnik nachhaltig erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Stephan Finke bringt 20 Jahre Führungserfahrung in der Industrie und Wirtschaft mit. So war er von 2006 bis 2012 Leiter des Prüffelds für Hochleistungsprüfungen bei FGH Engineering & Test GmbH und im Anschluss Leiter der Prüffelder für Hochspannungsprodukte beziehungsweise Business Development Manager der Prüffelder bei der ABB Schweiz AG. Die vergangenen knapp zehn Jahre war er CEO der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS). Zudem ist er seit zehn Jahren in der internationalen und nationalen Normung aktiv. In der DKE hat er unter anderem im Komitee K432, das sich um die Normung von Hochspannungs-Schaltgeräten, typgeprüften Hochspannungs-Schaltanlagen, Hochspannungs-Sicherungen sowie Energieübertragungssystemen kümmert, mitgewirkt.
„Ich freue mich darauf, die Prozesse der Normungsarbeit nun von der anderen Seite kennenzulernen und mitgestalten zu dürfen“, sagt Stephan Finke. „Wobei eine der großen Herausforderungen ist, mit der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts mitzuhalten, ohne den Anspruch an die Sicherheit aufzugeben.“ Hier gilt es seiner Meinung nach, gemeinsam mit allen an der Normung beteiligten Stellen Strategien zu finden, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. „Die deutsche Wirtschaft profitiert von einer starken weltweiten Standardisierung, die nicht zuletzt getrieben wird von der DKE im VDE. Dies möchte ich fortsetzen. Schließlich hat Deutschland nur wenig Rohstoffe – wir leben also von der Qualität unserer Produkte und Entwicklungen. Und die werden durch Normen und Standards gesichert.“