Im Bereich von Datenqualität und -schutz sowie Daten Governance ist einerseits die Repräsentativität von Interesse. Hier stellt sich die Frage ob die Trainingsdaten vollständig genug sind, um Verzerrungen zu vermeiden. Die transparente Herkunft beschreibt, woher die Daten zum Training der KI stammen und ob sie verantwortungsvoll erhoben wurden. Im Bereich der Datenqualität kann ebenfalls deren Aktualität und Korrektheit untersucht werden. Dazu zählt, ob die Trainingsdaten sauber, aktuell und konsistent sind. Hierbei ist neben den rohen Daten auch die Qualität der Labels sowohl von Trainings- als auch von Testdaten von herausragender Bedeutung und es sollten nicht nur klar definierte Guidelines existieren, sondern auch auf Methoden wie das redundante Multi-Labeling zurückgegriffen werden.
Der Schutz personenbezogener und proprietärer Daten: es ist insbesondere wichtig, dass eine Sicherung sensibler, unternehmenseigener Informationen, die nicht öffentlich zugänglich sind und einen Wettbewerbsvorteil darstellen, erfolgt. Gleichfalls wichtig ist der Schutz natürlicher Personen und hier insbesondere ihre Identifizierbarkeit, wie sie beispielsweise bei der Bildverarbeitung passieren könnte. Daten Governance beschreibt, inwiefern ein strategisches Rahmenwerk aus Regeln, Prozessen, Rollen und Richtlinien existiert, dass die Verfügbarkeit, Qualität, Integrität und Sicherheit von Daten über deren gesamten Lebenszyklus sicherstellt.