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13.04.2021 Expertengruppe

Flexibilisierung des Energiesystems

Die zunehmende dargebotsabhängige Erzeugung elektrischer Energie führt ‒ unter Annahme eines unflexiblen Verbrauchs ‒ zu einer steigenden Dynamik der Residuallast, die durch immer weniger konventionelle Kraftwerke gedeckt werden muss. Gleichzeitig steigt in Zeiten geringen Verbrauchs und hoher Einspeisung die Wahrscheinlichkeit der Abregelung erneuerbarer Erzeuger aufgrund mangelnden Bedarfs oder unzureichender Übertragungs- und Verteilungskapazitäten.

ETG-Geschäftsstelle
Call for Experts - Flexibilisierung Energiesystem

Eine vielversprechende Lösung ist die Abkehr vom bisherigen „Erzeugung-folgt-Last“-Prinzip hin zu einer zumindest teilweisen Flexibilisierung des Verbrauchs. In vielen bisherigen Analysen wird das Vorhandensein von genügend Flexibilitätspotenzial jedoch einfach vorausgesetzt. Es ist allerdings nicht sichergestellt, dass insbesondere im privaten Bereich, z. B. mit Blick auf die Elektromobilität, das volle Lastverschiebepotential auch dauerhaft und über längere Zeiträume zur Verfügung steht.
Mit dieser und weiteren Fragestellungen soll sich deshalb eine neue VDE ETG Task Force beschäftigen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in einer Studie münden, die Lösungen aufzeigt, Handlungsempfehlungen gibt und weiteren Forschungs- und Entwicklungsbedarf identifiziert. Als Grundlage dient der VDE Impuls zur Flexibilisierung des Energiesystems.

Weitere Informationen finden Sie im Call for Experts, Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Mail an etg@vde.com.

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