Gleichrichterwerk Kaulsdorf_Bild1
2012 Norbert Gilson
25.02.2020

Gleichrichterwerk Kaulsdorf

Wilhelmsmühlenweg 21-27, 12621 Berlin-Kaulsdorf 

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VDE Ausschuss Geschichte der Elektrotechnik
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Das nach einem Entwurf von Richard Brademann errichtete Gleichrichterwerk Kaulsdorf repräsentiert, wie viele weitere dieser Funktionsbauten, die in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre durchgeführte Elektrifizierung der Berliner S-Bahn.

Beschreibung


erbaut: 1927-28
Architekt: Richard Brademann

Das Gleichrichterwerk entstand an der Vorortstrecke nach Kaulsdorf, unmittelbar neben den Gleisanlagen des gleichnamigen Bahnhofs. Die Anlage wurde von Brademann als zweigeschossiger, klinkerverkleideter Baukörper mit kantig vorspringendem Eingang zum Treppenhaus entworfen. Die Transformatoren- und Gleichrichterzellen sind zur Gleisseite hin gelegen, zur Straße hin finden sich die Tore der Ölschalterzellen. Zum expressiven Charakter trägt insbesondere der über einem breiten profilierten Backsteingesims weit auskragende Betondachüberstand bei, über dem sich ein flaches Walmdach erhebt.

Mehr zur Geschichte der Berliner S-Bahn

Informationsstand: 02.05.2016
Schlagworte: Elektrizitätsübertragung / -verteilung; Gleichrichterstation; Energy; Energie; Energienetze; Mobility; Mobilität; Verkehrsmanagement
Stichworte: Vorortbahn; Kaulsdorf; Gleichrichterwerk; Richard Brademann'

Quelle(n)

  • Susanne Dost, Richard Brademann (1884 - 1965). Architekt der Berliner S-Bahn, Berlin 2002
  • Landesdenkmalamt Berlin, Denkmalliste Berlin (Stand: 16.04.2013), Nr. 09045334
  • Thorsten Dame, Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalführer, Berlin 2014

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