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18.03.2022 Fachinformation

digiFORT - Digitalisierung im Gesundheitswesen – Weiterbildungsinitiative, neue Wege

digiFORT versteht sich als ein Baustein und als Brücke, um Arbeitssuchenden durch zukunftsfähige Qualifikationen neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. So werden langfristige Perspektiven erarbeitet, um Menschen dabei zu unterstützen, sie dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt digiFORT wird zu hundert Prozent vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unterstützt und durch die ITG Informationstechnische Gesellschaft im VDE fachlich unterstützt und zertifiziert.

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt im Gesundheitswesen tiefgreifend. Die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die Messung von Gesundheitsdaten per App, die Kommunikation zwischen Ärzt*innen und Krankenhaus über eine Plattform, die Video- Sprechstunde – das sind nur einige Beispiele für die Anwendung digitaler Technologien, die derzeit die deutsche Gesundheitswirtschaft verändern. Auf allen Qualifikationsebenen werden zusätzlich neue digitale Kompetenzen für jeden Arbeitsplatz notwendig sein, um die Versorgung qualitativ und wirtschaftlich sicherzustellen. Es entstehen neue Berufsperspektiven, die sowohl technische als auch persönliche, digitale Kompetenzen beinhalten und nicht zwangsläufig Vorkenntnisse im Gesundheitswesen voraussetzen. 

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ITG Geschäftsstelle

VDE-AR-E 2750-300 Anwendungsregel

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Dieses im VDE Verlag verfügbare Dokument stellt die Entwickelung von Anforderungen an ein Qualifizierungsprogramm für Personen, die dem Gesundheitsbereich fern stehen oder beruflich als Quereinsteiger in die Arbeitswelt eingegliedert werden sollen, dar. Es dient zur Vermittlung von Wissen und Kenntnissen zur Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Ziel dieser VDE-Anwendungsregel ist es, für ein Mindestniveau an Qualität und Inhalt der jeweiligen Qualifizierungsangebote zu sorgen und dies durch eine Zertifizierung nachzuweisen.

ITG Fachausschuss DA 4 „Nutzerorientierte, sichere, dynamische Systeme im Gesundheitswesen"

Der ITG Fachausschuss DA 4 „Nutzerorientierte, sichere, dynamische Systeme im Gesundheitswesen" ist im ITG Fachbereich "Dienste und Anwendungen" verankert. Alle Informationen zum Fachbereich sowie zum Fachausschuss und dem verantwortlichen Fachausschussleiter finden Sie oben im rechten Download-Menü unter "Dienste und Anwendungen".

Arbeitsfelder des Fachausschusses:

  • Wissensmanagement/Wissenstransfer: Sammlung, Aufbereitung und Weitergabe von technischem Wissen über den Aufbau und Test von vernetzten Technologien in der Medizin (z. B. Komponenten, IT- Aufbau und Verbindungstechnik, Software, Testverfahren).
  • Standardisierung/Zulassung: Zwecks Zulassungskonformität Initiierung von Standardisierungs- und Normierungsaktivitäten für Soft- und Hardware-Schnittstellen in enger internationaler Einbindung (DKE, DIN, CENELEC, CEN, IEC, ISO, IEEE, ETSI sowie IHE und HL 7).
  • Öffentlichkeitsarbeit/Lobbying: Darstellung von Vorteilen der vernetzten Technologien in der Medizin (z. B. gesundheitsökonomisch sinnvoll, patientenschonend, erweiterte medizinische Möglichkeiten etc.) gegenüber Politik, Verbände und Gesellschaft.

Interessieren Sie sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in diesem Gremium? Kontaktieren Sie bitte den Fachausschussleiter Johannes Dehm.

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