Alte Telefonanlage
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28.09.2016 Preis 581 0

Johann-Philipp-Reis-Preis

Johann Philipp Reis, geboren 1834 in Gelnhausen und 1874 in Friedrichsdorf verstorben, konstruierte als Physiker und Autodidakt das erste Gerät zur Tonübertragung "Telephon". Am 26. Oktober 1861 führte er das Gerät erstmals in Frankfurt am Main vor.

Gemeinsam mit den Städten Friedrichsdorf im Taunus und Gelnhausen sowie der Deutschen Telekom verleiht der VDE seit 1986 alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis. Ausgezeichnet werden bedeutende nachrichtentechnische Neuerungen, die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft initiiert haben oder erwarten lassen.

Der Preis wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 40 Jahre, die eine herausragende, innovative Veröffentlichung auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik publiziert haben. Die ITG ist verantwortlich für die Ausschreibung sowie die sachliche Wertung und Reihung der eingereichten Arbeiten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich formlos um den Johann-Philipp-Reis-Preis. Der Einsendeschluss ist üblicherweise in der zweiten Aprilwoche eines jeden ungeraden Jahres. Den genauen Einsendeschluss entnehmen Sie bitte dem Preisaufruf.

Kontakt

ITG
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Preisträger

JahrPreisträgerGrund der Ehrung
2015Dr.-Ing. Sander Wahlsfür seine Arbeiten zur schnellen nichtlinearen Fourier Transfomation
2013Dr.-Ing. Rafael Schaeferfür seine Arbeiten zu den wesentlichen Grundlagen der informationstheoretischen Sicherheit in drahtlosen Kommunikationssystemen
2013Dr.-Ing. Bernd Geiserfür sene Arbeiten zum Thema "High Definition Telephony over Heterogeneous Networks"
2011Prof. Dr.-Ing. Alexander Raakewurde der Preis für seine Leitung mehrerer Forschungs- und Entwicklungsprojekte für innovative Sprachdienste mit Schwerpunkt auf der Sprachverständlichkeit verliehen
2011Dr. Patrick Marschwurde der Preis für seine Pionierarbeit bei der Einführung des kooperativen Übertragungsverfahrens im Mobilfunk zur Minimierung von Funklöchern verliehen
2009Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möllerwurde der Preis für seine wissenschaftlichen Beiträge auf den Gebieten der Sprachsignalverarbeitung, der Telekommunikation und der Mensch-Maschine-Interaktion verliehen

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