Zur Resilienz vom GSM-R-Bahnfunknetz und neuen Mobilfunkstandards, insbesondere FRMCS, in Deutschland
Herausforderungen des GSM-R:
- Veraltete Technologie: Basierend auf 2G (1991), keine modernen Technologien
- Laut der Deutschen Bahn war die Ursache der Tausch eines Switches, einer Netzwerkverteilkomponente, der einen Software-Fehler zur Folge hatte.
- Begrenzte Redundanz: Nur 4 MHz Downlink-Bandbreite, hohe Interferenzanfälligkeit (900-MHz-Band).
- Starre Architektur: Das GSM-R Netz der Deutschen Bahn erfüllt hohe Sicherheitsstandards, ist aber insofern vulnerabel, weil es ein hierarchisches, zentralistisches Spezialnetz ist. Dies kann bei ungünstigen Bedingungen das Netz lahmlegen.
Vorteile von FRMCS (5G-basiert):
- Technologiesprung: Von 2G zu 5G, breitbandig, dynamisch, Service-Based Architecture (SBA).
- Robustheit: Deterministische Latenz, exklusive Frequenzen, SIL 4-Zertifizierung, Redundanz über zwei Bänder.
- Cloud-native: Zustandslose Architektur, nahtlose Session-Übernahme bei Ausfällen.
Handlungsempfehlungen:
- Beschleunigung der FRMCS-Einführung als nationale Infrastrukturaufgabe.
- Notfallpläne für GSM-R-Ausfälle während der Migrationsphase.
- Regulatorische Klarheit (EU-Rechtsrahmen ab 2028).