Markus B. Jaeger, Andreas Steier, Ralf Petri

Markus B. Jaeger, Leiter Politik VDE, Andreas Steier MdB und Ralf Petri, Leiter Mobilität und Logistik VDE (v.l.n.r.)

| VDE
02.08.2019 Kurzinformation 269 0

VDE-Gespräche mit der Politik: Der Erfolg der Elektromobilität in Deutschland hängt auch von nachhaltiger Normung und der Kompatibilität der Traktionsbatterien ab

In dem jüngst erschienenen Positionspapier „Batteriezellfertigung für die Elektromobilität in Deutschland“ befürwortet der Technologieverband VDE eine Zellfertigung in Europa bzw. Deutschland und zeigt die Chancen für „E-Mobilität Made in Germany“ auf.

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Markus B. Jaeger
Dr. Ralf Petri

Hersteller aus Japan, China und Korea investieren bereits seit Jahren in die Entwicklung und Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen. Sie dominieren den Markt mit einem Anteil von insgesamt 80 Prozent. Inzwischen haben die asiatischen Batteriehersteller eine solche Dominanz entwickelt, dass sie selbst den starken Automobilherstellern Deutschlands die Bedingungen diktieren können. „Die Elektromobilität stellt damit einen Technologiewechsel dar, der weitreichende Auswirkungen haben kann“, so Dr. Ralf Petri, Leiter Mobilität und Logistik im VDE sowie Abteilungsleiter Mobility in der DKE.

Für den Leiter Politik des VDE, Markus B. Jaeger, ist es unbestritten, „dass die auf den elektrifizierten Antriebsstrang basierende Mobilität einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der umwelt- und klimapolitischen Ziele des Pariser Übereinkommens leisten muss“.

Gemeinsam mit Petri hat Jaeger in den vergangenen Monaten verschiedene Gespräche mit Politikern in Berlin geführt. Intention war es, darüber aufzuklären, vor welchen technischen Herausforderungen momentan die deutschen Automobilhersteller stehen. Eine ist zum Beispiel die Kompatibilität der Batteriesysteme zueinander, da die kurzen Innovationszyklen der verwendeten Zellen im starken Kontrast zum Produktlebenszyklus des Fahrzeugs stehen, der inklusive der Ersatzteilversorgung rund 25 Jahre betragen kann. Ein Lösungsansatz bietet hierzu die Standardisierung der verwendeten Batteriezellen/-formate, welche durch die DKE unterstützt wird.

Neben dem Austausch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, der in der vergangenen Legislaturperiode Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für alternative Antriebe und Leiter des Parlamentskreises Elektromobilität des Deutschen Bundestages war, fanden auch Gespräche mit dem wirtschafts- und verkehrspolitischen Sprecher der CSU im Bundestag, Karl Holmeier MdB (CSU), der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundestagsauschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Daniela Kluckert MdB (FDP), und dem aus der Automobilzuliefererbranche stammenden Andreas Steier MdB (CDU) statt.

Ralf Petri fasst den Standpunkt des VDE zusammen: „Die Standardisierung der in der Elektromobilität verwendeten Batteriezellen/-formate kann einen wichtigen Beitrag zur Kompatibilität der Batteriesysteme zueinander leisten und damit die ökonomische Erst- und Ersatzteilversorgung über den kompletten Fahrzeuglebenszyklus unterstützen.“

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Person, die ein neues elektrisches Fahrzeug von innen antreibt
Tierney / stock.adobe.com
06.08.2019 TOP

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