Strommasten auf Wiese
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31.03.2020

V2.1 Netzregelung und Systemführung

Der Fachausschuss hat 2014 begonnen, sich mit der Frage der Netzstabilität auf Grund wachsender Penetration durch erneuerbare Energien zu befassen. 

Kontakt

H. Weber

Basis hierfür war die aktuelle Dena-Studie und Roadmap, die kritisch bewertet wurde. Nach einem Arbeitstreffen im Januar 2015 in Berlin wurde im März ein „Workshop Wind“ in Frankfurt durchgeführt. Aus diesem Workshop entstand die Grundidee für eine entsprechende Fachtagung in 2016. Die grundlegende Struktur u.a. mit den Themenschwerpunkten „Netzintegration von Windkraftwerken“ und „Zukünftige Bereitstellung von Systemdienstleistungen“ wurde erarbeitet.
Der Fachausschuss Netzregelung und Systemführung ist ein Gemeinschaftsausschuss von ETG und der VDI/VDE-GMA (ETG FA 2.1 / GMA FA 7.16).


Themenschwerpunkte

  • Netzdynamik
  • P-/f-Regelung
  • U/Q-Regelung
  • stabile und sichere Systemführung großer Netze
  • Netzzustandsoptimierung
  • Anforderungen an Grid Codes

Weitere Informationen zum Ausschuss und die Ergebnisse seiner Arbeit finden Sie auf den Seiten der GMA.

Wie wir arbeiten

  • Zu jedem Thema gab es eine Fachtagung
  • Ausschuss war/ist bei Konzeptionierung des Regelverhaltens von KWs beteiligt, die in (DVG) grid codes einflossen. Die koordinierte Begrenzungsregelung von Blocktrafo und Übererregung stammen aus dem Ausschuss
  • 2000: neue grid code Anforderungen an das Verbundsystem 3000 MW/30 s-Reservehaltung geht im Wesentlichen auf den Ausschuss zurück
  • 2011: Änderung der An/Abfahrregeln zur Reduktion der fälschlich genutzten Primärreserve, vom Ausschuss angeregt geändert
  • 2013 Thesenpapier zur Umsetzung der Energiewende

Grundsätzliche Zielstellung

  • Maßnahmen zur Wirkleistungsbereitstellung bei konventionellen, nuklearen, Gasturbinen-, GuD- und regenerativen Kraftwerken
  • Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener Reservemaßnahmen Regel- und Steuerkonzept zur koordinierten Reservebereitstellung in emergency-Situationen
  • Spannungs- und Blindleistungsregelung
  • Verbesserung der Systemdämpfung zur Reduktion von Wirkleistungspendelungen (lokal, interarea)
  • Inselbildung als Sondermaßnahmen nach großen Störungen
  • Vermeidung von ungewollten Inseln
  • Erweiterung der Netze und Konsequenzen daraus (Anbindung Balkan-, Central-Länder, Türkei, Mediterraner Ring, UCTE-Übergang in ENTSO-E)
  • Konsequenzen der Deregulierung
  • 2000: Namensänderung „Netzregelung“ → „Netzregelung und Systemführung“
  • Großstörungen und Blackouts
  • Analyse und Gegenmaßnahmen
  • Energiewende und ihre Konsequenzen und Auswirkungen
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GMA Netzregelung und Systemführung

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