Die neue VDE Info der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE ITG) skizziert mögliche Lösungsansätze. Rechenzentren bilden das Rückgrat der digitalen Infrastruktur. Sie ermöglichen unter anderem Datenverarbeitung, Cloud-Dienste und eben KI-Anwendungen – letztere lassen den Bedarf an Rechenleistung massiv steigen. Siehe das sogenannte High-Performance Computing Rechenzentrum (HPC RZ) des Meta-Konzerns in Louisiana, das perspektivisch fünf Gigawatt Strom benötigt. Das entspricht dem Siebenfachen der mittleren Dauerleistung der Stadt München.
Mehr Effizienz ist machbar
Die gute Nachricht: Hochperformante Rechenzentren werden unter Hochlast für den Einsatz generativer KI eingesetzt. Dort ist das Computing stark auf den großen Durchsatz von Daten optimiert. So liefern HPC RZ erstens pro Kilowattstunde deutlich mehr Rechenleistung, zweitens kann Mithilfe von KI-Applikationen der Energiebedarf zur Kühlung teils um mehr als 20 Prozent senken.