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Der Vorstand der DGBMT 2022 – 2024

Prof. Dr.-Ing. Karsten Seidl

Prof. Karsten Seidl
Universität Duisburg-Essen, CENIDE
15.11.2023

Prof. Dr.-Ing. Karsten Seidl ist seit 2018 Leiter des Geschäftsfeldes Health am Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) und hält ebenfalls seit 2018 eine Professur an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2021 ist er Leiter des DGBMT-Fachausschusses „Mikro- und Nanosysteme“.

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Prof. Prof. Dr. Thomas Lenarz

Porträt Prof. Prof. Dr. Thomas Lenarz

Prof. Prof. Dr. Thomas Lenarz

31.01.2022

Prof. Prof. Dr. Thomas Lenarz leitet seit 1993 die Hals-Nasen-Ohrenklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit 2010 ist er Mitglied des DGBMT-Vorstands.

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Christian O. Erbe

Portät Christian O. Erbe

Christian O. Erbe

31.01.2022

Christian O. Erbe hat seit 2003 die Gesamtverantwortung für die Unternehmensgruppe der ERBE Elektromedizin GmbH inne.

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Weitere Vorstandsmitglieder

Foto Braecklein

Dpl.-Ing. Martin Braecklein

HARMAN Digital Transformation Solutions

Foto Braecklein

HARMAN Digital Transformation Solutions

Martin Braecklein verantwortet bei Harman Digital Transformation Solutions den Bereich Healthcare in Europa mit einem Schwerpunkt auf Digital Health. Er studierte an der Universität Karlsruhe Elektrotechnik und Informationstechnik und vertiefte das Fach Biomedizinische Technik. Nach unter-schiedlichen Stationen in der Forschung und Entwicklung und in strategischen Bereichen in mittelständischen Medizintechnik-Firmen war er von 2007 bis 2014 bei Bosch Healthcare. In der Vorausentwicklung und im Bereich Market Strategy und Policy kümmerte er sich um die Markteinführung von innovativer Medizintechnik bis er zu Linde Healthcare wechselte. Dort verantwortete er bis Anfang 2021 die Themen Telehealth und Remote Patient Care auf europäischer und internationaler Ebene.

In der DGBMT und im VDE ist Martin Braecklein seit knapp 20 Jahren aktiv, seit 2013 im DGBMT-Vorstand. Er engagierte sich bereits in den Aktivitäten der Präventiven Mikromedizin, der Initiative Mikromedizin und der Innovationspartnerschaft Ambient Assisted Living. Zusätzlich ist er Leiter des Fachausschusses Mobile Diagnose und Therapiegeräte, der sich beispielsweise zu eHealth und Digital Health in Deutschland engagiert einbringt oder sich mit Artifical Intelligience und Deep Learning beschäftigt. Martin Braecklein koordinierte verschiedene Kommentierungen der DGBMT im Gesetzgebungsprozess zu den Digitalen Gesundheits- und später Pflegeanwendungen.

Die DGBMT ist eine exzellente Austauschplattform zwischen den ganz verschiedenen Bereichen in der Biomedizinischen Technik. Die Fachausschüsse bilden nicht nur die Breite der DGBMT ab, sondern sind mit ihren vielfältigen Aktivitäten das Fundament der DGBMT. Dieses gilt es zu stärken und für die Zukunft attraktiv aufzustellen, um mit noch mehr Gewicht die Themen der Biomedizinischen Technik in der Gesundheitsversorgung und auf politischer Ebene zu vertreten.

Foto Glasmacher

Prof. Prof. h.c. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher

Fakultät für Maschinenbau an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH)

Foto Glasmacher

Fakultät für Maschinenbau an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH)

Frau Prof. Prof. h.c. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher ist seit 2006 Universitätsprofessorin für Mehrphasenprozesse und Direktorin des gleichnamigen Instituts der Fakultät für Maschinenbau an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH). Im Jahr 2018 erhielt sie eine Ehrenprofessur an der Kharkiv National University of Radio Electronics in der Ukraine. Von 2001 bis 2006 war sie Leiterin der Abteilung Kryobiologie & Biomaterialien am Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen. Im Jahr 2005 erfolgte der Ruf an die Leibniz Universität Hannover. Nach ihrem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen, das sie 1982 in der Fachrichtung Verfahrenstechnik mit dem Grad einer Diplom-Ingenieurin abschloss, studierte sie an der University of Dundee in Großbritannien ab 1983 Biomedizinische Technik mit dem Abschluss Master of Science im folgenden Jahr. Anschließend war sie am Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik an der RWTH Aachen, wo sie auch ihre Promotion abschloss, tätig. Das besondere Forschungsinteresse von Prof. Glasmacher liegt im Bereich der Biomedizintechnik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Biomaterialien, Funktionelles Tissue Engineering im Excellenzcluster REBIRTH sowie der FOR 2180, Biohybridsysteme, Schädigungsmechanismen an Implantaten sowie die Kryotechnik. Hier entwickelt sie Langzeitlagerungsstrategien für Blutkonserven, Stammstellen und für das Tissue Engineering. Im Feld der medizinischen Verfahrenstechnik verfolgt sie aktuell Projekte im Bereich der Entwicklung anwendungsorientierter, die Atemvorgänge abbildender Prüfsysteme für Aerosol-filtrierende Schutzausrüstungen für Epidemie- und Pandemiefälle. Neben der Betreuung verschiedener verfahrenstechnischer und biomedizintechnischer Vorlesungen ist sie maßgeblich für die Gestaltung des Master-studiengangs Biomedizintechnik an der LUH verantwortlich.

Prof. Glasmacher setzt sich in vielen Bereichen für die Förderung von Frauen in Ingenieurstudiengängen ein. In diesem Zusammenhang führt sie auch zahlreiche Projekte für und mit Schülerinnen durch, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. Prof. Glasmacher ist Autorin von mehr als 300 Publikationen und Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften sowie wissenschaftlicher Beiräte wie dem BfArM. Seit 2019 ist sie Fellow der EAMBES (European Alliance for Medical and Biological Engineering and Science), deren Präsidentin sie von 2013-15 war. Sie ist stellv. Vorsitzende des VDI-Landesverbands Niedersachsen sowie Vorsitzende des VDI-Bezirksvereins Hannover.

Sie ist jahrelanges Mitglied der DGBMT und hier in den Fachausschüssen „Aus- und Weiterbildung“ sowie „Biomaterialien und medizinische Implantate“ aktiv. Im Vorstand der DGBMT möchte Prof. Glasmacher die internationale Sichtbarkeit und Kooperation der DGBMT mit der EAMBES in Brüssel und ESAO fördern. Außerdem möchte sie sich weiterhin stark für den wissenschaftlichen Nachwuchs einsetzen, mit virtuellen Laboren die Nachwuchsgruppenforschung in der Biomedizintechnik befördern und das Netzwerken nachhaltig unterstützen in Formaten wie dem Kongress des Netzwerks „Frauen im Ingenieurberuf“, den sie 2021 online ausrichten durfte, oder dem „Jungen Forum“.

Haueisen

Prof. Dr.-Ing. Jens Haueisen

Technische Universität Ilmenau

Haueisen

Technische Universität Ilmenau

Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Haueisen ist seit 2005 Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik an der Technischen Universität Ilmenau. Zuvor leitete er von 1998 bis 2005 das Biomagnetische Zentrum am Klinikum der Friedrich Schiller Universität Jena. Prof. Haueisen forscht auf dem Gebiet der Messung und Analyse bioelektrischer und biomagnetischer Daten sowie der Neuro-Ophthalmologie. Er etablierte hochauflösende Finite Elemente Modelle für die Magneto- und Elektroenzephalographie, bestimmte den Einfluss von Leitfähigkeiten und Gewebsanisotropie auf MEG und EEG und etablierte Verifizierungs- und Validierungstechniken im Bioelektromagnetismus. Zu den aktuellen Projekten zählen die Entwicklung einer trockenen EEG Elektrodentechnologie, einer Technologie zur multimodalen Untersuchung der Dynamik zwischen Gehirnen und die Entwicklung von Raum-Zeit-Frequenz-Zerlegungsverfahren für Biosignale. Prof. Haueisen hat über 250 Beiträge in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert.

Er ist seit 2014 ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, seit 2010 Präsident des International Steering Committee for Optimization and Inverse Problems in Electromagnetics und seit 2000 Mitglied des International Advisory Board on Biomagnetism (Präsident 2002-2004, Secretary General 2004-2006).

Prof. Haueisen ist seit 2011 Leiter des DGBMT Fachausschusses „Magnetische Methoden in der Medizin“.

Foto Hiltawsky

Dr.-Ing. Dr. med. Karsten Hiltawsky

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Foto Hiltawsky

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Herr Dr.-Ing. Dr. med. Karsten Hiltawsky arbeitet seit 2012 für Dräger und leitet zurzeit die Abteilung Technology und Intellectual Property. In dieser Position ist er dafür verantwortlich, neue Technologien für Drägers Produktlinien in der Medizin- und Sicherheitstechnik zu entwickeln sowie das geistige Eigentum durch Patente und Marken zu schützen. Zuvor war er für Siemens Healthcare als Director Business Development und Strategie sowie für General Electric Global Research als Projektleiter auf dem Gebiet der bildgebenden Verfahren tätig.

Hr. Dr. Hiltawsky arbeitete als Arzt in der Inneren Medizin und promovierte in Medizin und Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt ein DAAD Stipendium für ein Studienjahr an der Purdue University. Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik. Seit 1889 entwickelt Dräger zukunftsweisende Geräte und Lösungen, denen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen. Wo immer Dräger-Produkte zum Einsatz kommen, geht es um das Wichtigste: Es geht um das Leben. Ob in der klinischen Anwendung, in Industrie, Bergbau oder Rettungsdienst: Dräger-Produkte schützen, unterstützen und retten Leben.

Foto Kiessling

Prof. Dr. Fabian Kiessling

Universitätsklinikum Aachen

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Universitätsklinikum Aachen

Seit 2008 leitet Professor Dr. Fabian Kießling (49 Jahre) das Institut für Experimentelle Molekulare Bildgebung am Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik an der RWTH Aachen. Zudem koordiniert er den Standort Aachen des Fraunhofer Instituts MEVIS. Ferner ist er Sprecher des Comprehensive Diagnostics Centers, des Profilbereichs „Medical Science and Technology“ und des „Strategy Boards“ der RWTH.

Das Spektrum seiner Forschung umfasst die Entwicklung neuartiger diagnostischer, theranostischer und therapeutischer Sonden (Nano Lett, 2017, 17:4665‑4674; Adv Funct Mater, 2015, 25:36-43) sowie innovativer Bildgebungstechnologien (Nature Med, 2004, 10:1133-1138; Nat Commun, 2018, 9:1527) und computergestützter Bildanalysetools (Nat Commun, 2021, 12:4315; Sci Adv, 2020, 6(49):eabb7973), um eine digitale Präzisionstherapie zu ermöglichen.

Fabian Kießling studierte Medizin, promovierte und habilitierte an der Universität Heidelberg. Bis zu seinem Wechsel nach Aachen arbeitete er in den Abteilungen für Radiologie und als Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Bildgebung in der Abteilung für Medizinische Physik des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Zudem erwarb er 2006 den Status eines Helmholtz Juniorgruppenleiters und nach mehreren Rotationen in die Thoraxkllinik Heidelberg sowie Abteilungen des Universitätsklinikums Aachen 2007 den Facharzt für Radiologe. Im Jahr 2008 gründete er zusammen mit Matthias Braeutigam die invivoContrast GmbH.

Fabian Kiessling ist Autor von mehr als 400 wissenschaftlichen Publikationen und Buchkapiteln (H-Index: 79, Zitationen: 22 560, Google Scholar), Editor von vier Büchern und erhielt zahlreiche Forschungspreise, darunter den "Emil-Salzer-Preis für Krebsforschung" und den "Richtzenhain-Preis". Außerdem wurde er 2019 als Fellow der World Molecular Imaging Society ausgezeichnet und 2019 und 2020 von Clarivate Analytics (Web of Science) als "Highly Cited Researcher" identifiziert.

Er ist Gründungsmitglied der European Society for Functional and Molecular Imaging in Radiology (ESMOFIR), war Schatzmeister und Sekretär der European Society for Molecular Imaging (ESMI) und Vorsitzender des "Molecular Imaging" Komitees der European Society for Radiology (ESR). Darüber hinaus ist er Mitglied des Board of Trusties der World Molecular Imaging Society und war 2016 Chairman der World Molecular Imaging Conference (WMIS) in New York.

Foto thun

Prof. Dr. med. Sylvia Thun

Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die approbierte Ärztin und Dipl.-Ingenieurin Sylvia Thun ist seit 2011 Professorin für Informations- und Kommunikations-technologie im Gesundheitswesen an der Hochschule Niederrhein und leitet dort das eHealth Kompetenzzentrum.

Seit 2018 ist sie Charité Visiting Professor, gefördert durch die Stiftung Charité. Zusätzliche leitet sie die Core Unit eHealth & Interoperabilität am Berlin Institut of Health (BIH).
Im Herbst 2021 wurde sie auf eine W3-Professur am BIH@Charité auf Lebenszeit berufen.
2014 erhielt sie die Auszeichnung des BMBF und der Gesell-schaft für Informatik zum „Digitalen Kopf“. 2020 erlangte sie die Zusatzbezeichnung ‚Medizinische Informatik‘ der Ärztekammer Nordrhein. Sie ist zudem Zertifikatsinhaberin der Medizinischen Fachgesellschaft GMDS für Medizinische Informatik.

Sylvia Thun ist die Vorsitzende des Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) und Vorsitzende HL7 Deutschland, sie ist stellv. Obfrau DIN-Fachausschuss Medizinische Informatik und Delegierte zum ISO TC 215 „Medizinische Informatik“ und CEN TC 215. Sie ist Gründerin des Netzwerkes #SHEHEALTH Women in Digital Health.

Vorsitzender des Beirats