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Dr. Karin Schiecke
Dr. Karin Schiecke - Beiratsvorsitzende der DGBMT

Liebe DGBMT-Mitglieder und Freunde,

ein neues und hoffentlich ereignisreiches DGBMT-Jahr 2026 hat begonnen. Das Wissenschaftsjahr 2026 steht unter dem Motto „Medizin der Zukunft“. Unsere DGBMT kann hier als Schnittstelle von Klinik, Wissenschaft und Industrie ein wesentlicher Akteur und Richtungsweiser sein. Mit dem im neuen Vorstand angestoßenen Strategieprozess und den beschlossenen Leitinnovationen sehen wir uns hier auf einem guten Weg.

In unserer inhaltlichen Arbeit werden 2026 weiter die sechs Leitinnovationen im Fokus stehen:

  • Medizintechnik treibt Digitalisierung
  • Neurotechnik auf dem Weg zum Menschen
  • Foundation Models in der Biomedizinischen Technik
  • Die Zukunft biohybrider und personalisierter Implantate
  • Embodied Intelligence – Roboter in der Medizin
  • Innovationen in der Bildgebung

Die Bearbeitung dieser Themen erfordert eine gut strukturierte Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Beirat, Fachausschüssen, Mitgliedern der DGBMT und weiteren Interessierten, die von der neuen DGBMT-Geschäftsstelle exzellent koordiniert wird. Bringen Sie sich hier gern persönlich ein, sorgen Sie für neue Impulse und einen konstruktiven Austausch.

Auch unsere Podcast-Reihe „Signals for Life“  wird sich im Jahr 2026 den sechs Leitinnovationen widmen: in den jeweiligen Doppelfolgen werden uns je zwei DoktorandInnen spannende Einblicke in ihre Arbeit innerhalb der einzelnen Leitinnovationen gewähren. 

Stärken und fokussieren möchten wir insbesondere auch die inhaltliche Arbeit in den 22 DGBMT-Fachausschüssen und -gruppen. Der Beirat der DGBMT startet dazu am 6. Februar mit einem Workshop Future of Biomedical Engineering in das Jahr 2026. Schwerpunkte und Weiterentwicklungspotential sehen wir hier insbesondere noch in der Zusammenarbeit von Fachausschüsse und der damit verbunden erfolgreichen Bearbeitung von zu definierenden Querschnittsthemen der DGBMT, die positiv auf die öffentliche Wahrnehmung der DGBMT als Richtungsweiser einzahlen können.

Die Fachausschüsse der DGBMT werden auch im Jahr 2026 durch eine Vielzahl eigener Aktivitäten und Formate in Erscheinung treten. Hervorzuheben sind hier z.B. der Workshop Biosignale der FAs Biosignale und Magnetische Methoden in der Medizin (25.2.-27.2. in Innsbruck) sowie das AUTOMED & MedRob Symposium (17.3.-20.3. in Hannover) oder der Workshop Aus- und Weiterbildung (24.6.-26.6. in Zwickau).

Für unsere neu initiierten Veranstaltungsformate werden wir hoffentlich auch 2026 ein breites Publikum finden. Der DGBMT Tech Visit wird insbesondere für Studierende und Promovierende als virtueller Firmenbesuch fortgeführt werden, der DGBMT Tech Talk „Neurotechnologie für die Zukunft der Medizin“ startet im März als Online-Reihe mit insgesamt 7 Veranstaltungen im zweiwöchigen Rhythmus.  

Leuchtturmveranstaltung der DGBMT ist die BMT 2026, die vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Augsburg stattfinden wird. Ende Januar wird das System für die Einreichung von Beiträgen eröffnet. Wir erhoffen uns exzellente wissenschaftliche Beiträge und viele hochkarätig organisierte Fokussessions. Wir möchten insbesondere zur Beteiligung von Klinikern und Medizintechnik-Unternehmen aufrufen und die Nachwuchsaktivitäten des Jungen Forums BMT stärken.

Ich freue mich auf die weiterhin vertrauensvolle, wertschätzende und produktive Zusammenarbeit in der DGBMT. Die Ideen und der Einsatz ihrer Mitglieder sind dabei von großer Bedeutung.

Herzliche Grüße

Karin Schiecke
im Namen des DGBMT-Vorstandes und -Beirates

 P.S.: Haben Sie Ideen, Wünsche oder Anregungen? Schreiben Sie uns: dgbmt@vde.com

DGBMT Newsletter

Medizintechnik als Motor der digitalen Transformation – Chancen und Herausforderungen

Prof. Sylvia Thun
Prof. Sylvia Thun

Digitalisierung im Gesundheitswesen bedeutet weit mehr als E-Rezepte oder elektronische Patientenakten. Medizintechnische Geräte generieren täglich riesige Datenmengen – doch ihr Potenzial bleibt oft ungenutzt.

Im Interview mit Prof. Dr. med. Sylvia Thun, Vorstandsmitglied der VDE DGBMT, wird klar:

  • Patientensicherheit durch Daten: Rohdaten aus Geräten können mithilfe von KI helfen, kritische Zustände wie Blutungen, Sepsis oder Nierenversagen frühzeitig zu erkennen.
  • Standards als Schlüssel: Projekte wie OR.NET und Normen wie IEEE 11073 SDC zeigen, wie Interoperabilität gelingt – doch viele Systeme sind noch nicht bereit für die vernetzte Welt.
  • Politik & Kliniken in der Pflicht: Klare gesetzliche Vorgaben und die konsequente Umsetzung von Standards sind entscheidend, damit Krankenhäuser die richtigen Anforderungen stellen können.

Unser Appell: Hochwertige Daten müssen gemäß etablierter Standards verfügbar sein. Nur so wird vernetzte, bessere Medizin Realität.

Jetzt reinschauen:
Vollständiges Interview in E-HEALTH-COM

Video-Interview

Medizintechnik ermöglicht die Digitalisierung im Gesundheitswesen

Zwei Aerzte mit Tablet im Operationssaal
LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Dies ist das Fazit einer gemeinsamen Veranstaltung von DGBMT und DGIV (Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen), die am Rande des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit vom 25.06. bis 27.06. in Berlin stattfand.

Unter dem Titel „Wer sich vernetzt, ist erfolgreich und hilft Menschen. Medizintechnik muss integriert werden!” hielten Prof. Dr. Sylvia Thun (Charité und Vorstandsmitglied der DGBMT), Michael Dulava (März Internetwork Services AG) und Werner Frenz (Dräger) Impulsvorträge und diskutierten intensiv mit den Teilnehmern.

Bericht lesen

Mikro- und Nanoroboter in der Medizin

Miniatur-Kapselroboter schweben durch rote Blutgefäße
BajimBa / stock.adobe.com

In der ersten Ausgabe des VDE dialog 2025 wird das Potenzial von Mikro- und Nanorobotern in der Medizin beleuchtet. Diese winzigen Roboter, teils kleiner als menschliche Zellen, könnten künftig für präzisere Behandlungen eingesetzt werden, indem sie gezielt Medikamente an schwer erreichbare Stellen im Körper transportieren. Im Interview erläutert Dr. Anna C. Bakenecker vom Fraunhofer IMTE in Lübeck die Fortschritte und Herausforderungen dieser Technologie, insbesondere in Bezug auf Steuerung, Bildgebung und Biokompatibilität.

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KI-basiertes Wearable für die Früherkennung und Prävention bei tiefen Venenthrombosen

Nahaufnahme eines Beins mit Krampfadern
Denis / stock.adobe.com

Das ThrombUS+ Horizon EU Project möchte die Risikoeinschätzung und Prävention für tiefe Venenthrombosen verbessern. Das Produkt, das hierfür entwickelt wird, unterliegt nicht nur regulatorischen Hürden aus der MDR, sondern auch dem Artificial Intelligence Act. Hier begleitet der VDE das Projekt von Beginn an.

Dr. Thorsten Prinz, Senior Manager Medizinprodukte und Software beim VDE, spricht im Interview mit MEDICA.de über das Projekt und die damit verbundenen Herausforderungen – wie zum Beispiel das „regulatorische Vakuum“ für KI-basierte Medizinprodukte, und wie der VDE dabei unterstützen kann.
 


Interview lesen

MD Comp: Wie gelingt die sichere und konforme Integration von Medizinprodukten und Nicht-Medizinprodukten?

Medizinisches Personal, waehrend einer OP im Operationssaal
zinkevych / stock.adobe.com

Die Digitalisierung im Medizintechnikbereich schreitet stetig voran. Damit einher geht die Vernetzung von Medizingeräten aller Art mit unterschiedlichsten Nicht-Medizingeräten. Typische Beispiele dafür sind das Patientenmonitoring oder der digitalisierte Operationssaal. Eine erhebliche Herausforderung für Hersteller und Betreiber besteht darin, Medizinprodukte mit Nicht-Medizinprodukten in Systeme mit medizinischem Zweck zu integrieren und dabei die Sicherheit und Leistungsfähigkeit nachweislich zu garantieren. Der VDE hat nun mit „MD Comp“ ein neues Konzept entwickelt, das diese Problematik adressiert. MD Comp bietet eine strukturierte Herangehensweise, um die technischen Eigenschaften von Nicht-Medizinprodukten so zu qualifizieren, dass diese konform in medizinische Systeme integriert werden können. 
 

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Online Kurs: Regulatory requirements for AI based medical devices

Technologie-, und Innovationskonzept
peshkova / stock.adobe.com

In Kooperation mit dem AIQ – Artificial Intelligence Quality & Testing Hub
Dieser Kurs konzentriert sich auf die regulatorischen Anforderungen für KI-basierte Medizinprodukte auf dem Markt der Europäischen Union. Der Kurs ist auf Fachleute zugeschnitten, die sich im komplexen Geflecht der EU-Vorschriften zurechtfinden müssen, und bietet eine eingehende Untersuchung der wesentlichen Richtlinien, Konformitätsstrategien und Qualitätssicherungsprozesse, die für die Marktzulassung erforderlich sind. Mit fachkundigen und innovativen Inhalten erwerben die Teilnehmer das Wissen und die Fähigkeiten, um sicherzustellen, dass ihre KI-Medizinprodukte die strengen EU-Standards erfüllen und den Weg für sicherere und effektivere Gesundheitslösungen ebnen.

Der Kurs wurde von Dr. Thorsten Prinz, Leiter Fachausschuss Regulatory Affairs konzipiert. Bei VDE Health widmet sich Herr Prinz den regulatorischen Anforderungen für Medizinprodukte und Software. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich. 


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