Kopfhörer und Handy auf eine Holztisch bei Sonnenuntergang
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29.05.2026

VDE DGBMT TECH TALK Reihe: Neurotechnologien für die Zukunft der Medizin

Die DGBMT Reihe  TECH TALK „Anwendungen der Neurotechnologie: Vom Nervenmonitoring zur Nervenstimulation“ bietet einen kompakten Überblick über klinische Einsatzmöglichkeiten, technische Lösungen sowie aktuelle Innovationsdynamiken in Neurotechnologie und Neuroprothetik.

Zwei Expert*innen geben jeweils Impulse, anschließend diskutieren wir gemeinsam mit den Teilnehmenden. Aus jedem Termin entsteht ein übersichtliches Fact Sheet. Zum Abschluss werden alle Ergebnisse und Empfehlungen in einem umfassenden Positionspapier zusammengeführt.

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DGBMT im VDE e.V.

17.06.2026: Unser Forschungs- und Innovationsstandort: Die Rolle Deutschlands im internationalen Vergleich

Neurotechnologien entwickeln sich weltweit mit hoher Dynamik – sowohl in medizinischen als auch in nicht-medizinischen Anwendungen. Deutschland zählt neben den USA und China zu den führenden Standorten für Forschung und Innovation in diesem Zukunftsfeld. Zu Beginn des TECH TALK erfolgt eine Einordnung Deutschlands im internationalen Vergleich, basierend auf Forschungspotenzialen, Innovationsstärke, beteiligten Unternehmen und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Frage, mit welchen Maßnahmen der Standort Deutschland gezielt gestärkt werden kann. Im Dialog mit Esther Novosel, CEO der neuroloop GmbH, werden zehn Thesen für den Aufbau eines nationalen Neurotech-Ökosystems diskutiert – mit Fokus auf Research, Innovation, Zulassung, Anwendung und Erstattung.

Wir laden Sie herzlich ein, diese Entwicklungen gemeinsam zu reflektieren und Perspektiven für ein leistungsfähiges Neurotechnologie Ökosystem in Deutschland zu diskutieren.

Dr. Thomas Becks, GF DGBMT im VDE, Offenbach am Main
Dr. Esther Novosel, CEO neuroloop GmbH, Freiburg

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24.06.2026: Einführung als Medizinprodukt: Kosten versus klinischer Nutzen

Die wirtschaftliche Entwicklung neurotechnologischer Anwendungen wirft zentrale Fragen für die Medizintechnik und das Gesundheitssystem auf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die ökonomischen und klinischen Rahmenbedingungen, die über den Erfolg neuer Technologien entscheiden: Wie verhalten sich Entwicklungskosten und Marktgröße zueinander? Wie lassen sich Systemkosten und klinischer Nutzen in ein ausgewogenes Verhältnis bringen? Und wie können die relevanten Stakeholder im Gesundheitswesen von der Finanzierung neurotechnologischer Innovationen überzeugt werden?

Prof. Dr. Verena Scheper, Medizinische Hochschule Hannover,  Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Prof. Dr. Massimo Kubon, Hochschule Furtwangen

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Neurotechnologien für die Zukunft der Medizin

Neurotechnologie und Neuroprothetik verbinden Medizin, Neurowissenschaften, Medizintechnik und Informatik, um neuronale Funktionen zu messen, zu modulieren oder zu ersetzen. Sie besitzen hohe klinische und wirtschaftliche Relevanz, erfordern jedoch eine koordinierte Translation, klare regulatorische Prozesse und verlässliche ethische Rahmenbedingungen.

Sie umfassen Verfahren zur Erfassung neuronaler Signale (z. B. EEG, ECoG, Mikroelektroden), deren algorithmischer Verarbeitung sowie darauf basierender Stimulation (z. B. tiefe Hirn‑ oder Rückenmarkstimulation) oder funktioneller Substitution, etwa durch motorische und sensorische Neuroprothesen oder Sprach‑BCIs.

Der klinische Nutzen ist vielfältig: Intraoperatives Neuromonitoring zum Erhalt von Nervenfunktionen bei chirurgischen Eingriffen, Wiederherstellung motorischer Funktionen bei Lähmungen, Verbesserung neurologischer Symptome durch Neuromodulation, rehabilitative Effekte durch adaptive Trainingssysteme sowie die Rückgewinnung sensorischer Wahrnehmung für Prothesenträger.

Die technische Forschung konzentriert sich auf zuverlässige neuronale Schnittstellen, robuste Signalverarbeitung, adaptive Stimulationsverfahren sowie skalierbare Entwicklungs‑ und Zulassungswege. In den kommenden 3–5 Jahren verschiebt sich der Fokus zunehmend von experimentellen Konzepten hin zu klinisch belastbaren, regulierungskonformen und alltagstauglichen Systemen.

Die DGBMT hat gemeinsam mit ihren Fachausschüssen Neuroprothetik und intelligente Implantate sowie Implantierbare Assistenzsysteme & Rehabilitationstechnik die siebenteilige DGBMT TECH TALK Reihe „Neurotechnologien für die Zukunft der Medizin“ entwickelt. Hier werden zentrale Erfolgsfaktoren – von Technik über Regulierung bis hin zu klinischer Anwendung – vertieft beleuchtet.

In jedem DGBMT TECH TALK geben zwei Expert*innen jeweils Impulse, anschließend diskutieren wir gemeinsam mit den Teilnehmenden. Aus jedem Termin entsteht ein übersichtliches Fact Sheet. Zum Abschluss werden alle Ergebnisse und Empfehlungen in einem umfassenden Positionspapier zusammengeführt.

Ein ideale Chance für alle, die die Zukunft der Neurotechnologie aktiv mitgestalten möchten.


VDE DGBMT Leitinnovation Neurotechnologien gestartet!

Mit der Leitinnovation „Neurotechnologien auf dem Weg zum Menschen“ hat die DGBMT eine neue Diskussions- und Austauschplattform ins Leben gerufen. Das Video zeigt Prof. Dr.-Ing. Thomas Stieglitz (IMTEK, Universität Freiburg), international anerkannter Experte für neurotechnologische Implantate und Mitinitiator der VDE DGBMT TECH TALK Reihe. Im Fokus stehen regulatorische Herausforderungen, internationale Unterschiede – insbesondere zwischen Europa und den USA – sowie deren Einfluss auf Innovationsprozesse in der Medizintechnik.

Erfahren Sie mehr zum Thema "Neurotechnologien" in unserem Video.  

Weitere Empfehlungen: Podcasts zum Thema "Neurotechnologien für die Zukunft der Medizin"

Neben unserer DGBMT TECH TALK‑Reihe möchten wir Ihnen zwei spannende Podcasts zum Thema Neurotechnologien für die Zukunft der Medizin empfehlen.

Es handelt sich um die Folgen „Neurotechnologie im Körper: Bevor das Implantat kommt – Die Infrastruktur der Zukunft im Menschen“ sowie „Neurotechnologie im Körper – Aktive Stents, Promotion und Forschung“.
Beide geben einen fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten.

Zusätzlich finden Sie auf dieser Seite weitere Podcasts rund um das Thema Medizintechnik.
 

Hier reinhören

Vergangene Termine der DGBMT TECH TALK Reihe

20.05.2026: Ethische Fragestellungen: Status quo und Auswirkungen

Die deutsche Ethikkommission hat eine Anhörung zu Neurotechnologien gemacht. Welche Schlussfolgerungen wurden von ihr gezogen? Welchen Einfluss kann das auf die Entwicklung von medizinischen Anwendungen haben? Wie können wir ethische Fragestellungen schnell und praxisnah bearbeiten?

Prof. Dr. theol. Habil. Arne Manzeschke, Evangelische Hochschule Nürnberg
Prof. Dr. Marcello Ienca, Ethics of AI & Neurosciences, TU München

Hier downloaden

29.04.2026: Innovationshürden überwinden: Zulassung als Medizinprodukt und klinische Studien

Wie hat sich der Zulassungsprozess in den letzten 20 Jahren verändert? Welche Tipps und Tricks gibt es, um die Zulassung als Medizinprodukt zu beschleunigen? Welche Unterschiede in der Konzeption von Regulatorik gibt es im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen und welche Auswirkung haben sie (FDA: IDE, HDE,…). Wie muss eine klinische Studie angelegt sein? Welche Handlungsempfehlungen können an das BfArM gegeben werden?

Dr.-Ing. Martin Schüttler, CTO CorTec GmbH, Freiburg i. Br.
Dr. Hans Dietl, ex CTO Otto Bock Healthcare Deutschland GmbH

Die Management Summary können Sie hier downloaden

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15.04.2026: Forschungsergebnisse in die Anwendung bringen: Erfolgsfaktoren

18.03.2026: Neue Basistechnologien, Embedded-Software und KI als Treiber der Entwicklung

Welche Rolle spielen Individualisierung und Personalisierung? Welche Basistechnologien gibt es in der Neurotechnologie? Welche Unterschiede gibt es bei technologischen Entwicklungen zwischen den präklinischen und klinischen Neurowissenschaften?  Welche technologischen Treiber und kritischen Entwicklungspfade gibt es? Welche Fachdisziplinen müssen intensiv  zusammenarbeiten, um die Entwicklung voranzutreiben? Wie sieht die technologische Roadmap aus?

Prof. Dr.-Ing. Karsten Seidl, FhG IMS, Universität Duisburg-Essen 
Prof. Dr. Michael Bortz, FhG ITWM, Kaiserslautern 
18. März, 17:00‒18:00 Uhr

Die Management Summary können Sie hier downloaden

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04.03.2026: Anwendungen der Neurotechnologie aus klinischer Sicht: Vom Nervenmonitoring zur Nervenstimulation

Im Vordergrund steht der Nutzen für die Patientinnen und Patienten sowie die leitliniengerechte Therapie, die ersetzt werden soll. Alle Angaben sollten mit Fallzahlen untermauert sein. Das Themenfeld wird eingeführt und eingeordnet in die regulatorischen und ökonomischen Randbedingungen des Standortes Deutschland.

Die Referenten waren: 
Prof. Dr. med. Steffen Rosahl, Neurochirurgie, Helios Klinikum Erfurt
Prof. Dr.-Ing. Thomas Stieglitz, IMTEK, Uni Freiburg

Die Management-Summary können Sie hier downloaden.  

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