Ehrenamtliche Arbeit in den Alltag als Promotionsstudentin zu integrieren, ist gar nicht so einfach. Laureen Wegert stemmt es trotzdem. „Weil ich selbst schon von der Arbeit anderer profitiert habe und etwas zurück- und weitergeben will“, sagt die 28-Jährige. Für ihre Promotion arbeitet sie an einem neuen Verfahren mit zur künstlichen Beatmung – ein sehr spezieller Forschungsbereich im großen Feld Biomedizintechnik, in dem sie sich bewegt und oft wenig aus anderen Bereichen mitbekommt. „Dabei ist es so spannend zu sehen, was andere machen, woran sie forschen, worauf sich Unternehmen fokussieren.“
Solche Blicke über den eigenen Tellerrand und akademischen Austausch gibt es klassischerweise bei wissenschaftlichen Konferenzen. Für die Biomedizintechnik ist die jährlich stattfindende BMT Konferenz, die Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE DGBMT), eine Topadresse.
Hier hat auch Laureen Wegert Kontakt zur Fachwelt über ihre Hochschule hinaus bekommen. „Erstmals habe ich an der Konferenz digital während der Corona-Pandemie teilgenommen“, sagt sie. „Das war gut damals: So hatte ich als Studentin keine Fahrt- oder Übernachtungskosten.“ Nun gehört der Besuch der BMT Konferenz vor Ort fest in ihren jährlichen Kalender, denn noch besser als die virtuelle Teilnahme findet sie es, in Präsenz alle möglichen Leute ihres Fachbereichs zu treffen. „Mittlerweile habe ich ein eigenes Konferenznetzwerk.“ So fand sie auch in den VDE. „Der Rabatt aufs Ticket für Studierende hat mich gelockt“, gibt sie lachend zu. Überzeugt hat sie dann eine besondere Veranstaltung im Namen des VDE Young Net.
Junges Forum BMT 2025: Einblicke in Unternehmen und Forschung und Netzwerk für Young Professionals
| Jonas Kron / VDE