Versorgungsunterbrechung
23.07.2019

FNN Faktenpapier: kurze Versorgungsunterbrechung

Endlich verständlich: Gibt es wirklich mehr kurze Versorgungsunterbrechungen? Das FNN-Faktenpapier klärt auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es werden Begriffe wie Versorgungszuverlässigkeit, Spannungsqualität und kurze Versorgungsunterbrechungen erklärt.
  • Die Zusammenhänge von Qualitätsregulierung, Netzrückwirkungen und Störfestigkeit werden erläutert.
  • Die FNN Störungs- und Verfügbarkeitsstatistik belegt keine Zunahme von Ereignissen, die zu Spannungseinbrüchen führen.

Das FNN hat ein Faktenpapier zur Versorgungszuverlässigkeit und Spannungsqualität in Deutschland erstellt, in dem kurz und prägnant die wesentlichen Punkte hierzu beleuchtet werden.

Die Spannungsqualität wird beeinflusst durch Netzbetreiber (z.B. Schalthandlungen), Netzkunden (z.B. Benutzung von Geräten mit einem elektronischen Schaltnetzteil, die Netzrückwirkungen verursachen) und äußeren Einflüssen (z.B. Kurzschlüssen durch Blitzeinschlag). Inwieweit diese verschiedenen Einflüsse beim Netzkunden wahrgenommen werden hängt entscheidend davon ab, wie störempfindlich die eingesetzten Geräte beim Netzkunden sind. Dies verdeutlicht die hier vorliegenden komplexen Zusammenhänge. Vor diesem Hintergrund sind die Bereiche Versorgungszuverlässigkeit und Spannungsqualität getrennt zu betrachten.

Interessierten steht dieser Bericht hier als PDF-Download zur Verfügung.

Zielgruppen

  • Anlagenbetreiber/Letztverbraucher: Es werden wichtige Zusammenhänge erläutert, die helfen geeignete Abhilfemaßnahmen zu treffen. 
  • Hersteller: Sensibilisierung für die im Netz auftretenden Spannungseinbrüche, damit diese bei der Konzeption der Geräte berücksichtigt werden.  
  • Netzbetreiber: Berücksichtigung verschiedener Einflussgrößen bei der Auslegung der Netze im Sinne eines effizienten Netzbetriebes.

Nutzen

Information über die allgemeinen Zusammenhänge als Basis für die gemeinsame Entwicklung geeigneter Abhilfemaßnahmen.

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