Georg-Hummel-Preis: Auszeichnung für hervorragende Studien- und Abschlussarbeiten
01.11.2018 1450 0

Georg-Hummel-Preis

Anerkennung für die Entwickler der Messtechnik von morgen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Preis für hervorragende Studien- und Abschlussarbeiten aus dem Zähl- und Messwesen
  • Dotiert mit je 1.500 € für einen Technik- und einen Ökonomiepreis
  • Wird alle zwei Jahre auf dem FNN-Fachkongress ZMP verliehen

Der Georg-Hummel-Preis zeichnet hervorragende Studien- und Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Messung elektrischer Energie und Leistung aus. Eingereicht werden können Arbeiten insbesondere aus den Gebieten Zählen, Messen, Prüfen, Messdatenverarbeitung/-weitergabe und Messtechnikeinsatz zur Energieeffizienzsteigerung. Auch damit verbundene Themen aus wirtschafts-, sozial- oder rechtswissenschaftlichen Disziplinen sind möglich.

Der Georg-Hummel-Preis ist mit 2 x 1.500 Euro dotiert (Technik-/Ökonomiepreis) und wird vom Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) sowie vom Veranstalter des FNN-Fachkongresses Zählen - Messen - Prüfen (ZMP), der EW Medien und Kongresse GmbH, gesponsert. Dieser bereits zum fünften Mal ausgeschriebene Preis soll im Rahmen der nächsten ZMP am 15./16. Mai 2019 in Leipzig verliehen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2018. Zu diesem Abgabetermin müssen alle erforderlichen Unterlagen eingereicht worden sein.

Weitere Informationen zum Georg-Hummel-Preis sowie das Bewerbungsformular stehen zum Download zur Verfügung.

Georg-Hummel-Preis: Auszeichnung für hervorragende Studien- und Abschlussarbeiten

Teilnahme

Informationen rund um die Bewerbung

Georg-Hummel-Preis: Auszeichnung für hervorragende Studien- und Abschlussarbeiten

Informationen rund um die Bewerbung

Wer kann sich bewerben?

Teilnahmeberechtigt sind immatrikulierte Studenten und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen: Bachelor- und Master-Studenten, Diplomanden und junge Wissenschaftler.

Bewerbung

Für die Bewerbung ist ein Bewerbungsformular auszufüllen. Eingereicht werden aussagekräftige Kurzfassungen (maximal fünf Seiten bzw. 15.000 Zeichen) von Bachelor-, Studien-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten.

Weitere Teilnahmevoraussetzungen

Bedingung ist, dass die Arbeiten abgeschlossen und von den Hochschulen angenommen worden sind und nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Eine weitere Voraussetzung ist das Plädoyer des die Arbeit betreuenden Lehrstuhls oder Institutes. Die Autorenschaft des Einsenders muss durch eine Bestätigung des Betreuers der Arbeit (mit Datum, Unterschrift und Stempel des Lehrstuhls) nachgewiesen werden.

Auswahlverfahren

Eine Jury bewertet die Kurzfassungen der Arbeiten und wählt die vielversprechendsten Arbeiten aus. Von allen Kurzfassungen, die in die engere Wahl kommen, werden dann zur vertieften Beurteilung die Komplettfassungen angefordert. Nach der Auswahl der Gewinner durch die Jury werden alle Bewerber benachrichtigt.

Preisverleihung

Die Preisverleihung des "Georg-Hummel-Preises" erfolgt im Rahmen des FNN-Fachkongresses Zählen – Messen – Prüfen (ZMP). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisträger des Georg-Hummel-Preises 2017

Preisträger 2017

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum vierten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2017 am 10 und 11. Mai 2017 in Leipzig verliehen.

Preisträger des Georg-Hummel-Preises 2017

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum vierten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2017 am 10 und 11. Mai 2017 in Leipzig verliehen.

Glückwunsch an Martin Langer (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbüttel) und Axel Hoffmann (Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes)! Den beiden Absolventen wurde der mit jeweils 3.000,– Euro dotierte "Georg-Hummel-Preis" (Technik-/Ökonomiepreis) für ihre herausragenden Abschlussarbeiten zum Thema Smart Metering verliehen. Bevor sie den Preis aus den Händen der Geschäftsführerin der EW Medien und Kongresse GmbH Dipl.-Volksw. Christina Sternitzke sowie der beiden Juroren Dipl.-Ing. Peter Zayer und Prof. Peter Stuwe entgegen nehmen durften, gaben sie den Kongressteilnehmern einen kurzen Einblick in ihre Abschlussarbeiten.

Technikpreis

Martin Langer analysiert mit seiner Masterarbeit "Implementierung des Network-Time-Security-Protokolls für den Unicast-Betrieb" wesentliche Gesichtspunkte der Übertragungssicherheit in Netzwerkprotokollen. Er hat sich intensiv in die Thematik eingearbeitet, Komponenten programmiert und implementiert.
Genaue und sichere Zeitführung ist eine zentrale Säule des intelligenten Messsystems. Die Sicherheitsmängel von NTP sind seit längerem genauso bekannt wie mögliche Problemlösungen. Die Arbeit setzt einen Lösungsansatz erstmals erfolgreich um, was ein wichtiger Schritt nach vorne ist.

Ökonomiepreis

Axel Hoffmann hat sich mit seiner Bachelorarbeit "Umsetzbarkeitsanalyse des BDEW-Ampelkonzepts durch den Einsatz intelligenter Messsysteme" tatkräftig mit der praktischen Anwendbarkeit des Ampelkonzepts auseinandergesetzt: Eine sehr interessante Arbeit zwischen Wirtschaft und Technik, deren Bearbeitung in nur drei Monaten beeindruckend ist.

Die beiden Laudatoren Peter Zayer und Prof. Stuwe betonten, dass es bei der Einführung intelligenter Messsysteme immer noch sehr viel zu tun gebe. Die beiden Preisträger des Jahres 2017 repräsentieren zwei Bereiche, in denen auch weiterhin erheblicher Entwicklungsbedarf bestehe.

Georg-Hummel-Preis des VDE|FNN: Preisträger 2015

Preisträger 2015

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum dritten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2015 am 11. und 12. Mai 2015 in Leipzig verliehen.

Georg-Hummel-Preis des VDE|FNN: Preisträger 2015

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum dritten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2015 am 11. und 12. Mai 2015 in Leipzig verliehen.

Technikpreis

Den Technikpreis gewinnt Dr. Junqi Liu (Institut für Automation of Complex Power Systems /E.ON Energy Reserch Center /RWTH Aachen). Verliehen wird der Preis für seine Dissertation „Messsystem und Messtechnik für zukünftige aktive Verteilnetze“. Darin stellt Herr Dr. Junqi Liu ein wissenschaftliches Rahmenwerk auf, durch Entwicklung neuartiger Messverfahren und Messsysteme eine effiziente Regelung der zukünftigen aktiven Verteilnetze zu ermöglichen.

Die neuen Messverfahren zeichnen sich dabei durch hohe Genauigkeit sowie Echtzeit- und Trackingfähigkeit aus.

Ökonomiepreis

Den Ökonomiepreis gewinnt Frau Christiane Apelt-Zierhold (Fachhochschule Dortmund / RWE Deutschland AG). Prämiert wird ihre Bachelorarbeit „Visualisierung von Kundenverbrauchsverhalten zur Steigerung der Energieeffizienz mithilfe der E-DeMa-Smartphone-App“. Darin zeigt sie deutliche Nutzerargumente auf, mit denen Vertriebe die Vorteile intelligenter Messsysteme ihren Kunden verdeutlichen können.

Der Jury-Vorsitzende Dietrich Ermert betonte in seiner Laudatio, dass es auch im Sektor der Energiemessung noch sehr viel zu tun gebe. Die beiden Preisträger des Jahres 2015 repräsentierten zwei Bereiche, in denen noch erheblicher Entwicklungsbedarf bestehe.

Georg-Hummel-Preis des VDE|FNN: Preisträger 2013

Preisträger 2013

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum zweiten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2013 am 15. und 16. April 2013 in Leipzig verliehen.

Georg-Hummel-Preis des VDE|FNN: Preisträger 2013

Der Georg-Hummel-Preis wurde zum zweiten Mal im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2013 am 15. und 16. April 2013 in Leipzig verliehen.

Technikpreis

Den mit 2.000 € dotierten Technikpreis gewinnt Constantin Bruchmann (TU Berlin). Ausgezeichnet wird seine Diplomarbeit „Integration intelligenter Messverfahren in energiewirtschaftliche Rollen und Prozesse“. Darin erstellt er eine ökonomische Analyse und arbeitet dabei die jeweiligen Koordinationserfordernisse in Bezug zum Messwesen heraus.

Ökonomiepreis

Der mit 2.000 € dotierten Ökonomiepreis wird an André Lange (Hochschule Merseburg) verliehen. In seiner Bachelorarbeit „Übertragung von Messwerten mit Wireless-Meter-Bus“ rückt er das Monitoring von Photovoltaik-Anlagen unter Zuhilfenahme von Smart Metering in den Fokus.

Der Jury-Vorsitzende Dietrich Ermert wies in seiner Laudatio darauf hin, dass es auch im Sektor der Energiemessung noch sehr viel zu tun gebe. „Es lohnt sich, sich auf diesem Gebiet zu engagieren. Man muss nur die aktuellen Nachrichten zum Thema Energiewende lesen. Ungelöste technische und finanzielle Aufgaben gibt es reichlich“, führte er aus. Die beiden Preisträger des Jahres 2013 repräsentieren damit auch zwei Bereiche, in denen noch erheblicher Entwicklungsbedarf bestehe.

Georg-Hummel-Preis: Preisträger 2011

Preisträger 2011

Der Georg-Hummel-Preis wurde erstmalig im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2011 am 23. und 24. April 2011 in Nürnberg verliehen.

Georg-Hummel-Preis: Preisträger 2011

Der Georg-Hummel-Preis wurde erstmalig im Rahmen des FNN-Fachkongresses ZMP 2011 am 23. und 24. April 2011 in Nürnberg verliehen.

Technikpreis

Den Technikpreis gewinnt Christian Schäfer (Hochschule für Ökonomie & Management). Er evaluierte effiziente Übertragungstechnologien und Netzwerkarchitekturen für den Einsatz von Smart Metering. Dabei lag sein Fokus auf dem Bereich der Nahkommunikation – vom Zähler bis zum ersten Datenkonzentrator.

Ökonomiepreis

Der Ökonomiepreis wird an Oliver Schaloske (Hochschule für Ökonomie & Management) vergeben. Er untersuchte vor einem betriebswirtschaftlich geprägten Hintergrund, welche Marktteilnehmer bzw. Unternehmen von der Einführung des Smart Metering profitieren und wie sich dieser Nutzen nachweisen und bewerten lässt.

Georg Hummel

Wer war Georg Hummel?

Georg Hummel und seine Verbindung zum Thema Energiemesstechnik als Namensgeber für den Preis zur Förderung junger Talente auf dem FNN-Fachkongress ZMP

Georg Hummel

Georg Hummel und seine Verbindung zum Thema Energiemesstechnik als Namensgeber für den Preis zur Förderung junger Talente auf dem FNN-Fachkongress ZMP

...aus Lexikon der Elektrotechnik, VDE-Verlag, 1996:

H. wurde am 1. Dezember 1856 in Moosburg in Bayern geboren. Er studierte an der damaligen mechanisch-technischen Abteilung der TU München. Nach dem Abschluss trat er 1882 bei der Firma Schuckert in Nürnberg ein. Schon nach kurzer Zeit wurde er Leiter des "Probierraums" und Chefelektriker. Er befasste sich mit der Verbesserung von Gleichstrommaschinen, wandte sich aber dann vermehrt der elektrischen Messtechnik zu. Aufbau und Wirkungsweise von Messgeräten für Gleich- und Wechselstrom wurden von ihm verbessert. Der bewegliche Teil von H. Dreheisen-Instrumenten z.B. enthielt nach seinem Patent DRP 30486 von 1884 nur noch 0,3 g Eisen. Er entwickelte besondere Messverfahren zur Trennung der Verluste bei elektrischen Maschinen (1891). Schließlich richtete er seine Tätigkeit ganz auf die Entwicklung von Elektrizitätszählern und schuf auch hier zahlreiche Verbesserungen, so den Gleichstrom-Motorzähler mit Spannungs-Hilfsspule zur Kompensation der Reibung (DRP 43487, 1887) und den Wechselstrom-Induktionszähler mit der sogenannten "Hummel-Schaltung" (DRP 98897, 1895). Seine Erfahrungen waren 1893 die Grundlage für eine eigene Zählerfabrik in München. Am 12. März 1902 ist H. in München gestorben.

Ausführliche Biographie: S. Franck, Technikgeschichte, Bd. 30 (1971), S. 233-254, daraus auch das Bild

Die Zählertechnik verdankt Hummel zahlreiche wegweisende Erfindungen. Zudem zeigte er beispielhaftes Unternehmertum. Aus seiner Fabrik entwickelte sich eine der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wichtigsten Zählerfabriken, die „ISARIA“ in München. Er war in Nürnberg Schuckerts engster technischer Mitarbeiter und darf damit als Mitbegründer der ehemals größten deutschen Zählerfabrik (Siemens-Schuckert) in Nürnberg angesehen werden.

Downloads

Georg-Hummel-Preis Ausschreibung

Veröffentlichungsdatum 06.03.2018
PDF: 88 KB

Georg-Hummel-Preis Produktskizze

Veröffentlichungsdatum 06.03.2018
PDF: 99 KB
Fallback Word

Georg-Hummel-Preis Bewerbung

Veröffentlichungsdatum 06.03.2018
WORD: 71 KB